Dorothea Proschko am Donnerstag wieder bei "The Voice of Germany"

Auftritt im Fernsehen: Dorothea Proschko bei „The Voice of Germany“. Foto:  Pro7/Sat.1

Bad Arolsen. Mit ihrer Soulstimme ließ Dorothea Proschko (30) schon früh in ihrer Jugend aufhorchen. Die heutige Kandidatin bei der TV-Castingshow „The Voice of Germany" begeisterte bereits vor über zehn Jahren Werner Sostmann (62), den damaligen Leader der Big Band der Christian Rauch-Schule in Bad Arolsen, wo sie ihr Abitur machte.

Sostmann drückt der heutigen Lehramtsstudentin die Daumen für ihr Vorankommen. Nicht nur ihre ausdrucksstarke Stimme, auch ihre Zuverlässigkeit in der Schulband und ihre Professionalität bei den Auftritten seien dem Musiklehrer gut in Erinnerung geblieben.

Mit dem Dusty-Springfield-Hit „Son of a Preacher Man“ oder mit dem Titel „Think“ des Soulstars Aretha Franklin habe sie gezeigt, was sie drauf hat. Lange Zeit habe Doro Proschko den Stil der Band durch ihren bluesig-souligen Stil mitgeprägt, sagt Sostmann. Auch auf US-Tourneen, die auch in die Partnerstadt Hermann (Missouri) führten, war sie dabei.

Das Programm der Konzerte war ihr praktisch auf den Leib geschrieben. Aufgrund ihrer Stimme war die Band allerdings auch abhängig von der Sängerin. Doch war auf sie Verlass, und sie erschien nie unvorbereitet zur Probe oder zum Konzert, wie Sostmann berichtet. Ihr Gesang sei schon früh von beeindruckender Qualität gewesen, souverän ihr Vortrag, sagt der Bandleader: „Sie hat ihren Stil gefunden, nie affektiert oder ordinär.“ Er wünsche ihr alles erdenklich Gute. „Ich weiß aber nicht, ob ich jemandem den Einstieg ins Profibusiness empfehlen soll.“

Sostmann hat auch nach dem Abitur der Arolserin mit Dorothea Proschko Kontakt gehalten und von ihren musikalischen Aktivitäten einiges mitbekommen, etwa von ihrer Frauenband, die einen Crossover aus Chanson, Folklore und Pop spielte. Heute studiert sie in Kassel auf Lehramt. Außerdem tritt sie mit mehreren Ensembles auf und arbeitet als Stimmtrainerin für Rock, Pop und Jazz bei der Modern Music School in Göttingen.

Als Sostmann hörte, dass sie bei einer Castingshow mitwirkt, „habe ich er erst einen Schrecken bekommen und an die rüden Töne bei der Show von Dieter Bohlen gedacht!“ Doch das „The Voice of Germany“-Format sei dagegen „sehr sympathisch.“

(Von Armin Haß)

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