Einige Großbrände prägten das Jahr der Feuerwehr Bad Arolsen

Ehrung und Beförderung: Für gute Leistungen und langjährige Mitgliedschaft wurden zahlreiche Feuerwehrleute der Bad Arolser Feuerwehr durch Wehrführer Gordon Kalhöfer (links) und Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer (rechts) ausgezeichnet. Fotos: Ulrike Emde

Bad Arolsen. Unter dem Motto: „Retten, Löschen, Bergen, Schützen" blickte die Bad Arolser Stützpunkt-Feuerwehr auf ein arbeitsintensives Jahr 2014 zurück.

Die 63 Aktiven haben 341 Tätigkeiten in 11.565 Stunden geleistet. Das sind jeweils 23 Arbeitstage in Vollzeit.

Lob und Anerkennung für diese Leistungen gab es während ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend vom Vorsitzenden Manfred Scheele, dem Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer sowie Wehrführer Gordon Kalhöfer. In einem detaillierten Vortrag blickte Kalhöfer auf spektakuläre Einsätze zurück, wie zum Beispiel die beiden kurz hintereinander folgenden Großbrände in Twiste und den Brand der Trocknungsanlage im Kornhaus. Für diesen Einsatz gab es vom Versicherer viel Lob für das umsichtige und professionelle Vorgehen der Einsatzkräfte.

Insgesamt rückte die Stützpunktfeuerwehr zu 140 Einsätzen aus, von denen vier Großbrände waren. Mit 2759 Einsatzstunden waren die fleißigen Helfer unter anderem auch bei Verkehrsunfällen, Unwettereinsätzen, Ölspurbeseitigungen, Tier- und Insekteneinsätzen sowie bei der Alarmierung durch Brandmeldeanlagen tätig.

Die Fort- und Weiterbildung auf Standortebene nahm 2912 Stunden in Anspruch. Grund zur Freude hatten die Feuerwehrkameraden im September, als endlich die neue Drehleiter in Empfang genommen werden konnte. „I had a dream“, stellte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer fest und verwies auf die verbesserungsbedürftige Parkplatzsituation. Er hoffe, dass der Ausbau der Parkplätze in diesem Jahr vorangehe.

Jugendwart Jan Schulze berichtete über ein erlebnisreiches Jahr der 29 Jugendlichen, die 345 effektive Arbeitsstunden erbracht haben. Sei es bei der feuerwehrtechnischen Ausbildung, dem Einsammeln von Weihnachtsbäumen oder der Ausgabe von gelben Säcken. „Ich muss immer mehr feststellen, dass aus der klassischen Feuerwehr zunehmend eine Universalwehr geworden ist“, sagte Erster Stadtrat Helmut Hausmann. Er zollte Lob und Dank im Namen der städtischen Gremien. Hausmann rief den Anwesenden zu, dass ihr Gemeinschaftssinn, Idealismus und Mut zur Verantwortung die Bürger ruhig schlafen lasse und dass „die Begeisterung in den Augen und Herzen der Einsatzkräfte nie erlöschen möge“.

Die Namen der Beförderten und Geehrten lesen Sie demnächst in unserer Vereinsbeilage. 

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