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Endspurt nach einigen Verzögerungen im neuen Jugendzentrum der Stadt Bad Arolsen

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Von: Armin Haß

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Noch ist das neue Jugendzentrum Baustelle, im August dieses Jahres soll aber Einzug sein. Im Hintergrund Marco Tröger und Irmhild Scheele vom Bauamt mit Bürgermeister Marko Lambion (rechts).
Noch ist das neue Jugendzentrum Baustelle, im August dieses Jahres soll aber Einzug sein. Im Hintergrund Marco Tröger und Irmhild Scheele vom Bauamt mit Bürgermeister Marko Lambion (rechts). © Armin Haß

Bis Ende Juli soll der Neubau des Jugendzentrums Come In am Birkenweg fertiggestellt werden. Der Zeitplan hat sich nach dem Richttermin um ein halbes Jahr verschoben, am 19. November 2020 war Baubeginn.

Bad Arolsen – Bei einem Rundgang bekam der WLZ-Reporter einen ersten Eindruck von den Innenräumen des rundum großflächig verglasten zweigeschossigen Gebäudes gegenüber der ehemaligen Kaserne. Helle, freundliche Räume und eine angenehme Akustik dank trittschalldämpfender Bodenbeläge und einer entsprechenden Holzdecke fallen angenehm auf.

Offenes Treppenhaus

Ein offenes Treppenhaus mit einer Balustrade, die noch verkleidet wird, und einem Aufzug inmitten des durchweg barrierefrei angelegten Jugendzentrums zweigen die Gänge zu den Räumlichkeiten ab. Im Erdgeschoss bietet die vom Birkenweg her erreichbare Eingangshalle Raum für verschiedene Aktivitäten.

Ein Werkraum in dem auch Fahrrädern repariert werden können, ein Raum zum Musikhören, Billardtisch,Theke, Küche, ein Bereich für die Produktion von Videofilmen und der Sanitärbereich sind im Erdgeschoss angesiedelt. Das Café hat eine geschlossene Wand zum Birkenweg und öffnet sich zur Terrasse und dem Vorplatz.

Blick auf den Birkenweg

Im Obergeschoss sind ein Seminarraum mit Blick auf en Birkenweg, ein Medienraum, abtrennbare Bereiche für Mädchen und Jungen, Büroraum zur Nutzung durch die drei Jugendpfleger und außen ein Balkon mit Fluchttreppe gebaut worden. Darüber hinaus befinden sich im ersten Geschoss WC und Umkleidebereich mit Dusche für das Personal.

Am Jugendzentrum stehen wenige Stellplätze für Pkw von Rollstuhlfahrern zur Verfügung, darüber hinaus muss der Belgische Platz genutzt werden. An den Außenanlagen muss ebenso noch gearbeitet wie am Putz des Jugendzentrums. Große Flächen sind mit Lärchenholz verkleidet. Zudem ist eine Dachbegrünung vorgesehen.

Lieferengpässe

Der Abschluss der Maurer-, Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten war nach Plan Ende Juli abgeschlossen worden, wie dazu vom Fachbereich Stadtentwicklung, Bauen und Immobilien mitgeteilt wird.

Wegen Lieferengpässen kam es beim Einbau der Holz- und Glasfassade mehrfach zu Verzögerungen. Das hatte zur Folge, dass sich weitere Arbeiten ebenfalls verschoben.

Auf der Empore im neuen Jugendzentrum Come In am Birkenweg. Im Hintergrund stehen Marco Tröger und Irmhild Scheele vom städtischen Bauamt mit Bürgermeister Marko Lambion (rechts).
Auf der Empore im neuen Jugendzentrum Come In am Birkenweg. Im Hintergrund stehen Marco Tröger und Irmhild Scheele vom städtischen Bauamt mit Bürgermeister Marko Lambion (rechts). © Armin Haß

Unterdessen wurde nach Auskunft des Bauamtes der Innenausbau vorangetrieben. Letzte Hand wird in diesen Tagen bei Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen angelegt. Die Beleuchtung, das Innengeländer und die Verkleidungen , der Aufzug und die Malerarbeiten müssen noch abgeschlossen werden. Balkon und Fluchttreppen sollen Mitte Juli montiert werden.

Hohe Zuschüsse

Von den sogenannten förderfähigen Baukosten von 2,085 Millionen Euro sind im Rahmen des „Investitionspaktes Soziale Integration im Quartier“ 1,876 Millionen Euro vom Land als Zuschuss für das Jugendzentrum bereitgestellt worden. Für die Stadt verbleibt ein Eigenanteil von 210 000 Euro. Für die mit 32 000 Euro veranschlagte Dachbegrünung wurden aus einem weiteren Förderprogramm 28 700 Euro als Zuschuss bereitgestellt. (Armin Haß )

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