Helsen: Getreidefeld in Flammen, Bundesstraße zeitweise gesperrt

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Helsen. Ein größeres Getreidefeld, das bereits zu etwa zwei Dritteln abgeerntet war, ist am Freitagnachmittag in Brand geraten. Das Feuer drohte auf ein Waldstück überzugreifen.

Wegen der starken Rauchentwicklung sperrte die Arolser Polizei zeitweise die an der Brandstelle bei Helsen vorbeiführende Bundesstraße 252 voll. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Helsen, Mengeringhausen und Schmillinghausen waren im Einsatz, außerdem unterstützten Landwirte mit Güllefass und einem sogenannten Grubber die Löscharbeiten. Die Brandstelle lag nordwestlich von Helsen auf der anderen Seite der Bundesstraße.

Während ein laut Polizei ortsansässiger Landwirt am Nachmittag die Ernte einholte, löste vermutlich ein heiß gelaufenes Lager in der großen Maschine gegen 15.30 Uhr den Brand aus. Glück im Unglück: Zum einen war das Feld bereits zu weiten Teilen abgeerntet, so dass vor allem gedroschenes Stroh verbrannte, zum anderen fing der Mähdrescher selbst nicht Feuer.

Auch nachdem der Brand an den meisten Stellen gelöscht war, loderten hier und da die Flammen immer wieder auf und mussten erneut abgelöscht werden. "Brand unter Kontrolle" meldeten die Brandschützer dann gegen 16.15 Uhr, etwa zeitgleich gab die Polizei auch die Bundesstraße wieder für den Verkehr frei - die Rauchentwicklung hatte inzwischen wieder stark abgenommen, außerdem bestand keine Gefahr mehr, dass sich die Flammen auch auf eine Böschung an der B 252 ausdehnen würden.

Während der Löscharbeiten atmete einer der Feuerwehrleute Rauchgas ein, so dass die Einsatzleitung einen Rettungswagen anforderte. Dessen Besatzung brachte den Brandschützer vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus nach Korbach.

Noch bis zum Abend dauerten die Nachlöscharbeiten an. Der Landwirt fuhr die noch stehende Frucht, die nicht vom Feuer betroffen war, noch am Nachmittag ein.

112-magazin.de

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