Mehr Platz für Tagespflege im Waldeckschen Diakonissenhaus Sophienheim

Feier zur Erweiterung der Tagespflege: (von links) Heimleiter Christof Sailer , Pfarrer Oswald Beuthert und Küchenleiter Dirk Meyer mit Verwaltungsleiter Wilfried Höhle in der offenen Küche im Tagespflegeraum, der neu gebaut wurde. Fotos:  Wüllner

Bad Arolsen. Neue Räume für die Tagespflege bietet das Waldecksche Diakonissenhaus seit dem 1. Januar an. 89.000 Euro wurden in den Erweiterungsbau investiert und damit 30 neue Plätze geschaffen.

WDS-Vorsteher Pfarrer Oswald Beuthert erklärte bei der Einweihung, dass für die Erweiterung die Kapelle „Zum guten Hirten" weichen musste. Doch die Nähe des Raumes zu den weiteren Pflegeplätzen war sinnvoll für die Erweiterung. Der gesamte Flügel im Untergeschoss wird nun für die Tagespflege genutzt. Beutherts Dank galt allen Spendern und Sponsoren zur Verwirklichung dieses Projektes.Beteiligt waren unter anderem das Deutsche Hilfswerk mit 30.000 Euro aus der Fernsehlotterie, die Diakonie Hessen mit 10.000 Euro und die Stiftung zahlt für die Innenausstattung die Ruhesessel.

Besonders gelungen ist die offene Küche, die ein gemeinsames Kochen und Vorbereiten ermöglicht. Deshalb dankte Beuthert auch dem Architekturbüro Müntinga und Puy.

Skurrile und fröhliche Anekdoten aus der Tagespflege und vom Fahrdienst erzählte Heimleiter Christof Sailer. Er wisse jetzt auch, dass sein Finger zwischen eine Autotüre passe. Seine schmerzliche Erfahrung brachte die geladenen Gäste wie gewünscht zum Schmunzeln.

Landtagsabgeordneter Armin Schwarz, CDU, beglückwünschte die Akteure des WDS, die mit der Erweiterung der Tagespflege die richtige Antwort im ländlichen Raum gegeben habe. Das WDS habe den Anforderungen der Gesellschaft, die sich stets verändere, entsprochen.

Der Bad Arolser Stadtrat Udo Jost, SPD, sagte, das WDS gehöre zu Bad Arolsen genau so wie das Schloss. Die Stadt werde auch weiterhin eng mit dem WDS zusammenarbeiten. Entscheidend sei für ihn die Frage, wie wohl sich die Bewohner im WDS fühlen und nicht ein Pflege-TÜV mit nichtssagenden Papieren - wie bundespolitisch derzeit diskutiert würde.

Die Menschen im WDS könnten einer sinnvollen Beschäftigung nachkommen. Das sei ein wertvoller Beitrag für alle Beteiligten wie Familienangehörige, Pfleger und Betreuer und für die Pflegebedürftigen. Und wie das geht, das hörte man bei der Eröffnungsfeier im Gemeinschaftsraum: Dort wurde gesungen, geschunkelt und gefeiert.

Von Monika Wüllner

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