Kontrollen dauern an

Tuning-Treffen am Twistesee aufgelöst, Verstöße gegen gegen Corona-Regeln

Das Ordnungsamt kontrollierte auch an Pfingsten am Twistesee.
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Das Ordnungsamt kontrollierte auch an Pfingsten am Twistesee.

Kontrollen am Twistesee: Verstöße gegen Corona-Regeln, Tuning-Treffen aufgelöst.

Bad Arolsen – Das Ordungsamt der Stadt Bad Arolsen hat am Twistesee am Pfingstsonntag eine Gruppe aus der Tuning-Szene aufgelöst: 30 Personen trafen sich mit 27 getunten Fahrzeugen an der Bushaltestelle auf dem Parkplatz oberhalb des Strandbads. Dabei waren Corona-Regeln nicht eingehalten worden.

Sommerliches Wetter

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatten am wettermäßig wechselhaften Wochenende auch am Twistesee Kontrollen vorgenommen, schwerpunktmäßig freilich am Montag, als das Freizeitzentrum bei sommerlichen Temperaturen Besucher anlockte.

Nicht alle haben sich an die Abstandsregeln gehalten, wie Bürgermeister Jürgen van der Horst berichtet. Und nicht alle hätten Verständnis für die Ansprache durch die beim Ordungsamt beschäftigten Hilfspolizisten gezeigt. Diese ermahnten die Besucher, die Abstandsregeln einzuhalten.

Schwierige Aufgabe

Dabei sei es schwierig, vor Ort genau zu klären, wer in den angesprochenen Gruppen zu wem gehöre. Van der Horst machte sich am Twistesees selbst ein Bild von der Lage: „Die Menschen suchten Bewegung an frischer Luft. Die Situation war noch vertretbar. Wir wollen den Twistesee weiterhin verfügbar halten als Ort der Erholung.“

Angesicht der weiterhin gestiegenen Infiziertenzahlen und der im Bundesdurchschnitt sehr hohen Inzidenzzahlen im Landkreis Waleck-Frankenberg solle zwischen den Ordnungsbehörden der Kommunen und des Landkreises abgestimmt werden, wie weiter kontrolliert werden solle. „Wir behalten die Lage im Blick, schauen nach, ob und wenn sich Jugendliche treffen“, sagt der Rathauschef.

4000 Tests in zwei Wochen

Die personelle Stärke des Ordnungsamtes sei mit insgesamt vier als Hilfspolizisten ausgebildeten Mitarbeitern eingeschränkt. Nur diese dürften gezielt Personenkontrollen vornehmen und Verwarnungen ausstellen.

Auf der anderen Seite verzeichnete van der Horst im Gespräch mit der WLZ in den vergangenen 14 Tagen in dem an sechs Tagen der Woche geöffneten Testzentrum Bürgerhaus Bad Arolsen allein 4000 Schnelltests. Von denen sei ein halbes Dutzend positiv gewesen. Dabei stelle sich zunächst die Frage, ob die Personen wirklich infiziert seien.

Nachfrage von auswärtigen Besuchern

Das muss durch PCR-Tests bestätigt werden. Welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, darüber entscheidet das Gesundheitsamt, dem die Ergebnisse des Schnelltests gemeldet werden.

Zehn Prozent aller Tests betreffen Menschen, die von außerhalb der Großgemeinde Bad Arolsen kommen. Das sei auch so gewollt, fügte van der Horst hinzu. Das Angebot, das an den Werktagen Mitarbeiter der städtischen Bäderbetriebsgesellschaft und an Samstagen das DRK sicherstellen, werde auch von Menschen wahrgenommen, die aus beruflichen Gründen oder zu Besuchen in den Landkreis reisten.  (Armin Haß)

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