Ortsschild als Tempobremse

Das Ortsschild von Mengeringhausen: Mit einer Versetzung in Richtung Emmashöhe könnte die Geschwindigkeit reduziert werden.

Mengeringhausen. Als Vertreter des Fördervereins Walmebad war Alfred Reuter bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates in Mengeringhausen anwesend.

Unter anderem wurden die Pumpenhäuschen der Stadt Bad Arolsen thematisiert. Aus Kostengründen wolle die Stadt Bad Arolsen ihre zahlreichen Pumpenhäuschen veräußern, heißt es in der Presseerklärung des Fördervereins. Davon betroffen seien auch drei Gebäude in Mengeringhausen. Da biete es sich an, dass der Förderverein Walmebad das Pumpenhaus am „Burgkampweg“ in seine Verantwortung übernehme.

„Ein Teil unserer Technik befindet sich darin und zudem nutzen wir es ohnehin schon zur Unterbringung diverser Gegenstände“, begründete Alfred Reuter diesen Schritt. Sollte das Pumpenhäuschen abgerissen werden, müsste ersatzweise eine entsprechende Unterbringungsmöglichkeit geschaffen werden. Aus dieser Sicht ist das Ansinnen des Fördervereins nachvollziehbar und wird vom Ortsbeirat unterstützt.

Stadt in der Verantwortung

Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Mauer, die als Grenze des Friedhofes zum benachbarten Unternehmen Jordan dient. Ein Ortstermin habe eine erhebliche Sanierungsbedürftigkeit zum Ergebnis gehabt. „Hier ist die Stadt in der Verantwortung, auch was die Kosten betrifft“, so Ortsvorsteher Helmut Patzer. Unabhängig davon habe der Ortsbeirat beschlossen, 1000 Euro aus den Stadtteilbudget dazuzugeben.

Mit einer vergleichsweise einfachen Methode will der Ortsbeirat eine Geschwindigkeitsreduzierung in einem Abschnitt der „Landstraße“ erreichen. Dazu soll das derzeit im Einmündungsbereich der Straße „Am Graben“ aufgestellte Ortsschild in Richtung „Emmashöhe“ versetzt werden.

Somit würde bereits ab dort die innerörtlich vorgeschriebene Geschwindigkeit gelten und nicht wie bisher die ausgeschilderten 70 Stundenkilometer. „Aus unserer Sicht lässt das die Rechtsgrundlage zu“, erklärte Patzer.

Themenschwerpunkte der nächsten Ortsbeiratssitzung, die für den 11. Mai angesetzt ist, betreffen zum einen den Modernisierungs- und Sanierungsbedarf der Stadthalle, die Inventarisierung der Einrichtungsgegenstände in der Hütte „Weißer Stein“ sowie das Ansinnen, das Johannisfest zukünftig wieder durchzuführen.

Zum Abschluss der Sitzung bat Ortsvorsteher Helmut Patzer um eine rege Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“, die am 21. März um 9 Uhr an der Stadthalle beginnt.

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