Premiere im BAC-Theater: "Das Leben ist ein Schweinerüssel"

Glanzleistung im BAC-Theater: (von links) Reiner Freudenstein, Dr. Helmut Schaaf und Susanne Koswig in einer Szene im Stück „Wirklich schade um Fred“. Foto:  Saure

Bad Arolsen. Mit „Wirklich schade um Fred" hat die Bad Arolser Company (BAC) ein Beispiel britischen Humors auf die Bühne in den Siepen gebracht.

Im voll besetzten Saal zeigten Susanne Koswig und Reiner Freudenstein als Mrs und Mr Pringle eine grandiose Leistung.Das Zwei-Personen-Stück, in dem nur ein Butler (Dr. Helmut Schaaf) in der Anfangsszene den Tisch deckte, spielte in einem biederen Wohnzimmer mit Spitzendeckchen auf den flaschengrünen Samtpolstern und und vergilbten Fotos auf dem Kaminsims statt. Ebenso bieder mutete das Ehepaar Pringle an, das sich allabendlich in Spitzfindigkeiten und Belanglosigkeiten erging, die nur manchmal in tiefsinnigen Fragen mündeten.

„Das Leben ist ein Schweinerüssel“ bemerkte Mr Pringel und auch seine Frau hatte darunter zu leiden, dass ihrem Mann scheinbar an ihr nichts mehr lag. In ihren Träumen malte sie sich eine ganz andere Realität aus und auch mit ihrem Mann muss das Leben in vergangenen Tagen wohl aufregender gewesen sein - wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte.

Denn das Gespräch über längst verstorbene Hunde, Freunde mit und ohne Schnurrbart oder vergangene Urlaube nahm mit dem in zwei Teile gehauenen Fred eine ganz neue Wendung, bei der der viel zitierte schwarze britische Humor besonders gut zur Geltung kam. Susanne Koswig und Reiner Freudenstein lieferten eine Glanzleistung ab. Ob und was Mrs und Mr Pringel mit dem vorzeitigen Ableben von Fred zu tun haben, können Zuschauer bei den Aufführungen am 21., 22. und 28. November, 5. und 6. Dezember jeweils um 19.30 Uhr erfahren.

Von Heike Saure

Was auf der Bühne sonst noch passierte, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Waldeckischen Allgemeinen am Freitag.

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