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Spielplatz ist erst der Anfang: Rund um Helser Bürgerhalle viele Veränderungen geplant

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Von: Elmar Schulten

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Blick über eine grasgrüne Krokodilwippe über die Baustllee für den neuen Spielplatz. Im Hintegrund sind Mitgleider des Ortsbeirats und das Helser Schulgebäude zu erkennen.
Die grasgrüne Krokodilwippe wartet auf spielende Kinder: Der neu gestaltete Spielplatz an der Helser Grundschule ist immer noch nicht fertig, wie bei einem Ortstermin des Helser Ortsbeirats deutlich wurde. Jetzt soll zwar bald eingesät werden. Bis der Rasen aber bespielbar ist, kann es aber noch bis nach den Sommerferien dauern. © Elmar Schulten

Die Helser Kinder warten sehnsüchtig auf die Freigabe des neuen Spielplatzes, den die Stadt seit Februar für rund 200.000 Euro auf dem Gelände zwischen Grundschule und Bicke bauen lässt.

Bad Arolsen-Helsen – Zwar scheinen die meisten Arbeiten in den kommenden Tagen abgeschlossen werden zu können, doch muss noch einige Wochen auf das Anwachsen der neu eingesäten Rasenfläche gewartet werden. So kann es bis nach den Sommerferien dauern, bis die ersten Kinder auf den neuen Klettergerüsten, auf der Schaukel und den Wippetieren toben.

Das wurde bei einem gemeinsamen Ortstermin des Helser Ortsbeirates mit Mitarbeitern des städtischen Bauamtes deutlich. Für die ebenfalls anwesenden Vertreter der Helser Schützengesellschaft war die neue Anordnung der vielen neuen Spielgeräte auch Anlass, über den sonst üblichen Aufbau der Zelte beim Freischießen nachzudenken.

Interessen von Vereinen und Landwirten berücksichtigen

Grundlegende Änderungen stehen auch bei der Gestaltung der Pflasterfläche und der Wiese hinter der Bürgerhalle sowie der Parkflächen an der Straße „An der Bleiche“ an. Im Rahmen des ISEK-Prozesses im Vorlauf des Stadtumbauprogramms waren für diese Flächen ebenso wie für die überdimensionierte Kreuzung an der Professor-Bier-Straße dringender Handlungsbedarf angemeldet worden. Dieser Auftrag soll nun in eine Planung einfließen, wie der stellvertretende Leiter des für Stadtentwicklung und Bauen zuständigen Fachbereichs im Rathaus, Marco Tröger, erläuterte.

Konkret sollen die Parkflächen anders angeordnet werden, hinter denen derzeit noch ein Gehweg verläuft. Das fehlende Stück Bürgersteig zum Baugebiet Bickersbusch muss angelegt werden. Dabei sollen auch die Interessen der Helser Vereine berücksichtigt werden, die die Fläche bisher nutzen. Das sind vor allem die Feuerwehr und die Schützen. Aber auch die Interessen der Landwirtschaft müssten berücksichtigt werden, erinnerte Ortsvorsteher Karsten Meyer.

Bürgerhaus kommt zu wenig zur Geltung

Eine besondere Herausforderung stelle die Neuordnung der Verkehrsströme im Kreuzungsbereich zwischen Kindergarten und Bürgerhalle dar, machte Tröger deutlich. Neben den Sicherheitsinteressen der Radfahrer und Fußgänger müssten auch Busse und all die anderen Verkehrsteilnehmer künftig mit weniger Straßenraum auskommen.

Als weitere Herausforderung formulierte Tröger schließlich die Gestaltung der Eingangssituation zur Bürgerhalle. Dieses mit städtischen Mitteln grundlegend modernisierte Gebäude komme viel zu wenig zur Geltung. Stattdessen dominiere optisch die Stellfläche für Glas- und Altkleidercontainer. Hier gebe es für Planer noch viel zu tun. Tröger versicherte aber, dass der Ortsbeirat, die Helser Vereine und interessierte Bürger in die Planung eingebunden würden. (Elmar Schulten)

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