Workshops und Vorträge

300 nahmen teil: Rekord für Bad Arolser Tinnitus-Symposium

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Geballte Kompetenz: Chefarzt Thomas Middendorf (links) und Klinikleiter Dr. Thomas Raible (rechts) nehmen die Referenten des Tinnitus-Symposiums (von links) Prof. Dr. Gerhard Goebel, Dr. Thomas Schaaf, Dr. Bernadette Talartschik und Prof. Dr. Birgit Mazurek in die Mitte.

Bad Arolsen. Knapp 300 Teilnehmer, so viele wie noch nie in der 19-jährigen Geschichte des Bad Arolser Tinnitus-Symposiums, nahmen an den Vortragsveranstaltungen und Workshops zum Thema „Tinnitus und Schwindel - Herausforderungen in der Psychosomatik“ teil. Ausrichter war die Schön Klinik.

Die Schön Klinik Bad Arolsen  hatte zum einen ein attraktives Programmpaket samt Abendveranstaltung geschnürt, richtete zum anderen auch erstmals die Jahreshauptversammlung der Deutschen Tinnitus-Liga samt Wahlen aus.

Alle Workshops, die zu den verschiedensten Themen sowohl im Bürgerhaus als auch in den Räumen der Schön Klinik stattfanden, waren ausgebucht. Dabei sei es eine Mischung aus 50 Prozent Betroffenen und 50 Prozent Ärzten, Therapeuten und Psychologen aus dem gesamten Bundesgebiet gewesen.

Das Spektrum der Angebote ging über Tinnitus und Co. hinaus, von den Referenten wurden ebenfalls Stress und soziale Kompetenzen angesprochen. Neu waren Workshops zu den Themen Hyperakusis und Neurofeedback. Insgesamt konnte die Schön Klinik von einer Interessenszunahme und einer großen Aufmerksamkeit sprechen.

Der Standort Deutschland ist laut Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnitus-Zentrums Charite Berlin, sehr relevant für die Tinnitusforschung und spiele in der Therapie eine Vorreiterrolle. Klinisch-therapeutisch könne man dabei vom Zentrum in Bad Arolsen sprechen. (zhs)

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