Keine geplanten Eigenheime in ehemaliger belgischer Kaserne in Bad Arolsen

Bleibt vorerst ein unschöner Fleck in Bad Arolsen: Das Mannschaftsgebäude in der ehemaligen belgischen Kaserne in Bad Arolsen. Hier sollten Eigentumswohnungen entstehen. Foto:  Wüllner

Bad Arolsen. Eigentlich sollten die geplanten Eigentumswohnungen in der ehemaligen Kaserne in Bad Arolsen längst fertig sein. Doch aus den Plänen wird nichts. Zuletzt war das Immobilienbüro Kinold beauftragt, Kaufinteressenten zu finden.

„Aber wenn in drei Bauabschnitten geplant wird, ist das vielen zu unsicher, da waren Interessenten einfach zurückhaltend“, sagte Hubert Kinold auf Anfrage der HNA. Architekt Achim Westermann, der im Auftrag des Investors Deutsche Grund und Sachwert Management GmbH (DGS), handelt, erklärte, dass aus den 30 Eigentumswohnungen nichts wird. „Aber wir sind für alles offen“, sagte Westermann. Wenn Bad Arolsen sage, die Stadt brauche ein Kaufhaus, dann würde auch das umgesetzt. Alles sei möglich, so lange es seriös sei.

Es habe auch eine Anfrage gegeben, in dem ehemaligen Mannschaftsgebäude die Polizeistation Mengeringhausen unterzubringen. Daraus sei leider nichts geworden, erklärte Westermann. Im Moment sei er etwas ratlos, dennoch brenne dieses Projekt dem Investor nicht unter den Nägeln. Ein Termin beim Bad Arolser Bürgermeister Jürgen van der Horst sei bisher aus zeitlichen Gründen noch nicht zustande gekommen. Aber die Stadt sei gebeten worden, Nutzerwünsche mitzuteilen.

Von Monika Wüllner 

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