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Fußballer freuen sich auf Erneuerung des Stadions in Bad Arolsen

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Von: Armin Haß

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Neu gewählter Vorstand des TuS Bad Arolsen mit geehrten Mitgliedern, von links: Senioren-Obmann Harald Schmidt, stellvertretender Vorsitzender Torsten Janzen, Jugendleiter Eduard Weber, Kassierer Torben Fingerhut, Karten Luckey, Altherren-Obmann Stefan Obermeier, Philipp Spohn, Schriftführer Udo Janzen, Hendrik Köhler-Briehl und Vorsitzender Carsten Strippel.
Neu gewählter Vorstand des TuS Bad Arolsen mit geehrten Mitgliedern, von links: Senioren-Obmann Harald Schmidt, stellvertretender Vorsitzender Torsten Janzen, Jugendleiter Eduard Weber, Kassierer Torben Fingerhut, Karten Luckey, Altherren-Obmann Stefan Obermeier, Philipp Spohn, Schriftführer Udo Janzen, Hendrik Köhler-Briehl und Vorsitzender Carsten Strippel. © Armin Haß

Sportlich und finanziell ist der TuS Bad Arolsen mit seinen derzeit 440 Mitgliedern gut aufgestellt, außerdem freuen sich die „Arolser Jungs“ auf die Erneuerung des Stadions am Tannenkopf.

Bad Arolsen – TuS-Vorsitzender Carsten Strippel bekräftigte die positiven Erwartungen des Vereins an die Pläne für einen Umbau des Richard-Beekmann-Stadions für 4,2 Millionen Euro in ein inklusives Sportzentrum. „Wir kriegen eine tolle Anlage!“, freut sich Vorsitzender Strippel. Leider könne er zur Jahreshauptversammlung noch nichts Näheres sagen.

Neuer Vorentwurf

Nach einer E-Mail aus dem Rathaus zur Versammlung werde ein neuer Vorentwurf erstellt, in den aktuelle Empfehlungen und Wünsche für die inklusive Nutzung vom Bathilisheim einbezogen werden. Den werde die Stadt erst nach der Sommerpause präsentieren.

Strippel räumte ein, er sei etwas enttäuscht darüber, dass er die angekündigte Präsentation über den Sachstand nicht bringen könne. Er bekräftigte aber auch, dass die bisherige Zusammenarbeit Früchte trage.

Das erwartet den TuS

Geplant sei eine Fertigstellung bis Ende 2024. Aufgrund der Förderung komme erst das Sportzentrum Bad Arolsen an die Reihe, dann das Stadion in Mengeringhausen. Dafür hat der Bund Fördermittel im Umfang von drei Millionen zugesagt.

„Wir müssen zusammenrücken“, kündigte Carsten Strippel im Hinblick auf die Bauphase an. Immerhin würden im eigenen Stadion pro Saison 100 Spiele abgewickelt.

18 Vorschläge für Stadionsnamen

Für die mit der Bauphase verbundenen Einnahmenausfälle ist der Verein gerüstet. Die Finanzlage des TuS Arolsen ist laut Kassierer Torben Fingerhut gut. Langfristig müsse sich der Verein auf höhere Belastungen einstellen, daher ist für 2023 eine Anhebung der derzeit „extrem günstigen“ Mitgliedsbeiträge von 36 beziehungsweise 48 Euro im Jahr um einen Euro monatlich geplant.

Schließlich ging der Vorsitzende auf die geplante Umbenennung des Stadions ein. Bisher 18 sehr unterschiedliche Vorschläge eingereicht worden, weitere Ideen seien willkommen. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, vorher würden die Vorschläge erst vorgestellt.

Zuwachs bei den Jüngsten

Vorsitzender Carsten Strippel zog eine positive Bilanz des Vereinsbetriebs seit dem vergangen Jahr, wenn auch die Corona-Pandemie immer wieder in den vergangen beiden Jahren den Schwung bremste.

Besonders starken Zuwachs verzeichne der Verein bei den Jüngsten. Derzeit sind 17 Trainer im Jugend- und Bambini-Bereich tätig, weitere werden gesucht, wie in der Versammlung unter freiem Himmel im Richard Beekmann-Stadion deutlich wurde.

Helfer gesucht

Besonders misslich ist die Lage bei den Helfern. Es seien immer dieselben Personen, die etwa bei Heimspielen organisatorisch tätig seien, klagte TuS-Vorsitzender Strippel.

Bei den Wahlen wurde der Vorstand bestätigt: Vorsitzender Carsten Strippel, stellvertretender Vorsitzender Torsten Janzen, Geschäftsführer Frank Sauer, Senioren-Obmann Harald Schmidt, Jugendleiter Eduard Weber, Schriftführer Udo Janzen, Kassierer Torben Fingerhut und Alteherren-Obmann Stefan Obermeier.

Jahrzehnte im TuS

Für 40 Jahre Treue zum TuS wurden geehrt: Karsten Luckey, Andreas Schwedes, Rüdiger Lamsbach, Hendrik Köhler-Briehl, Ralf Michel, René Mansen, und Markus Emde. Zehn Jahre dabei sind Philipp Spohn, Maik Jurk, Henrik Heinemann, Jens Büsching, Liridon Mahalla, Ingo Vitorino da Silva und Alexander Oltzow.

Im Jugendbereich spielen nach Auskunft von Eduard Weber aktuell 119 Kinder und Jugendliche (vorher 123) in Zusammenarbeit mit dem TSV Landau, wobei der TuS 87 Prozent der Spieler stelle. Die Zahl der Trainer sei von 19 auf 17 gesunken.

Wechsel bei Trainern

In seinem Bericht über die beiden Senioren-Mannschaften teilte Harald Schmidt mit, dass Hans-Günter Kempf aus Volkmarsen als neuer Trainer gewonnen wurde. Er dankte Torsten Mähl, der aus beruflichen Gründen seinen Posten nach erfolgreicher Arbeit abgab.

Bei der 2. Mannschaft ist nach einer Interimslösung Stefan Obermeier, derzeit auch als Alteherren-Obmann beim TuS aktiv, als neuer Trainer gefunden worden. Michael Rasch trat von dieser Funktion zurück. Ihm dankte Seniorenleiter Harald Schmidt.

Saison der Alten Herren

Alteherren-Obmann Stefan Obermeier berichtete von einer ruhigen Saison und einem Rückgang von 39 auf 34 Mitglieder. Er dankte Jörg Massenkeil für die tatkräftige Unterstützung. (Armin Haß )

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