28-Jähriger spendete Stammzellen für Leukämiekranken

Möchte andere zur Typisierung ermutigen: Stammzellenspender Torsten Flatau aus Bad Wildungen. Foto:  nh

Bad Wildungen. Der 28-jährige Torsten Flatau aus Bad Wildungen hat einem Leukämiekranken seine Stammzellen gespendet. Er hofft, so einem Menschen geholfen und dessen Leben gerettet zu haben.

Mit seiner Spende will er zudem andere ermutigen, sich typisieren zu lassen. Flatau hat sich vor sechs Jahren als Spender bei der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld registrieren lassen, Deutschlands ältester Stammzellenspenderdatei. Als sich herausstellte, dass er der passende Spender für einen Erkrankten ist, sagte er ohne zu zögern „Ja“.

Flatau hat bei der Stiftung in Birkenfeld per „Apherese“ gespendet. Bei diesem Verfahren wird dem Spender ein Botenstoff verabreicht, der Stammzellen aus dem Knochenmark ins Blut übergehen lässt, die dann aus dem Blut herausgefiltert werden können. Dazu musste er sich ein paar Tage vorher spritzen. Ganz offen erzählt er: „Bei der ersten Spritze war ich zittrig, danach ging es besser. Die Nebenwirkungen des Botenstoffes habe ich kaum gemerkt. Nur leichte Gliederschmerzen.“ Doch auch das ging schnell vorbei. „Ein paar Tage später konnte ich schon wieder zum Sport“, sagte er.

Mehr über die Beweggründe des Bad Wildungers lesen Sie in der gedruckten Dienstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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