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Bad Wildungen erwartet heute VfL Oldenburg

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Zupackend: Die Bad Wildungerinnen Verena Oßwald (Zweite von links) und Anika Hampel (Zweite von rechts) attackieren vor den Augen von Torfrau Manuela Brütsch (rechts) die Metzingerinnen Lena Degenhardt (links) und Madeleine Östlund.
Zupackend: Die Bad Wildungerinnen Verena Oßwald (Zweite von links) und Anika Hampel (Zweite von rechts) attackieren vor den Augen von Torfrau Manuela Brütsch (rechts) die Metzingerinnen Lena Degenhardt (links) und Madeleine Östlund. © malafo

„Zwei Punkte müssen her“, sagt Bad Wildungens Handball-Trainerin Tessa Bremmer vor dem heutigen Spiel (19.30 Uhr, Sporthalle Edertal in Bergheim) gegen den VfL Oldenburg.

Bad Wildungen. Der Pokalsieger von 2018 ist bei dem schweren Restprogramm der Vipers definitiv einer der Gegner gegen den der Vorletzte im Kampf um den Klassenerhalt punkten sollte. „Das ist ein absolutes Muss-Spiel für uns“, fügt die Niederländerin an und will nach der bisherigen Katastrophensaison mit ihren Erstligahandballerinnen einem Sieg über den Elften in der vorgezogenen Partie des 22. Spieltages Relegationsrang 13 verlassen.

Dabei könnte die HSG um Kapitänin Manuela Brütsch zum richtigen Zeitpunkt auf die Niedersächsinnen treffen, da sich diese nach einer über vierwöchigen Spielpause wegen Corona-Infektionen des fast kompletten Kaders erst seit zwei Wochen wieder im Trainingsprozess befinden. Davon will Bremmer zwar nichts hören, aber die 38-Jährige weiß genau, wie wichtig ein Erfolgserlebnis für ihr alles andere als homogen auftretendes Team wäre, auch um die „schlechte Stimmung“ bei den Vipers aufzulockern. Gegen die Mannschaft von Trainer Niels Bötel kann Bremmer bis auf Rückraumallrounderin Larissa Platen, die nach ihrer Knieoperation wegen einer Knorpelverletzung frühestens in den letzten Saisonspielen wieder zur Verfügung stehen wird, Bestbesetzung aufbieten.

„Oldenburg ist eine richtig starke Mannschaft, die mit Julia Renner und Nele Reese zwei starke Torhüterinnen hat“, sagt Bremmer und hofft gleichzeitig auf eine Leistungssteigerung ihrer Keeperinnen Brütsch und Lea Schüpbach.

Andere Einstellung in Abwehr gefragt

Zudem erwartet die Vipers-Verantwortliche gegenüber der 23:32-Klatsche vor einer Woche beim Buxtehuder SV auch eine ganz andere Einstellung in der Abwehr, nachdem ihr Team in neun (!) von 13 Spielen über 30 Gegentore kassierte. „Kampf, unbedingten Willen, viel Bewegung und sich gegenseitig zu helfen“, fordert Bremmer zu Recht, um den VfL-Angriff um die wurfgewaltige Halblinke und Torjägerin Kathrin Pichlmeier zu stoppen. So soll dann endlich nach dem 29:23 am 16. Oktober 2021 über Tabellenschlusslicht Handball-Luchse Buchholz-Rosengarten der zweite Saison(heim-)sieg eingefahren werden. Der wäre dann eine erfolgreiche Revanche für die 27:33-Niederlage beim Eurosportspiel in Oldenburg am 29. Dezember.

Doch dazu dürfte es auch nötig sein, dass vor allem die Rückraumkräfte Munia Smits und Maxime Struijs wieder ihr volles Potenzial abrufen. „Ich hoffe, dass sie zu ihrer alten Stärke zurückfinden“, sagt Bremmer. Sie erwartet auf jeden Fall im Gegensatz zum Buxtehude-Spiel, bei dem die Deckung nie als Verbund agierte und im Angriff oft zu früh abgeschlossen wurde, gegen den VfL „eine Mannschaftsleistung“ ihres Teams. (jh)

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