Seit vier Jahren gesperrt

Altwildunger Bürgerverein moniert „desolaten Zustand“ der Straße Am Schulplatz

Seit vier Jahren gesperrt: Die Straße Am Schulplatz in Altwildungen soll in 2022 saniert werden.
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Seit vier Jahren gesperrt: Die Straße Am Schulplatz in Altwildungen soll in 2022 saniert werden.

In der Jahreshaupthauptversammlung des Bürgervereins in der Gaststätte Auszeit nahm Bürgermeister Ralf Gutheil zu Altwildunger Brennpunkten Stellung. Im Fokus stand vor allem die Straße Am Schulplatz.

Bad Wildungen-Altwildungen – Der Bürgerverein moniert seit langem den „desolaten Zustand“.

Der Teilabschnitt unter der Philipp Nicolai Kirche ist seit vier Jahren nicht befahrbar und gesperrt. Stützmauer und Straßendecke müssen erneuert werden. Neben den Anwohnern, die diesen Zustand beklagen, sei es auch für die Besucher von Schloss Friedrichstein und der Kirche kein akzeptabler Zustand, urteilt der Bürgerverein. Der Baustart sei schon länger zugesagt worden.

Bürgermeister: Ausschreibung noch in diesem jahr

Der Rathauschef verwies hierzu auf Projekte mit höherer Priorität und Zeitvorgaben bei diesen förderfähigen Projekten sowie auf angespannte Personalsituation im Rathaus. Gutheil versicherte, dass es aber noch im laufenden Jahr zur Ausschreibung kommen solle, und Anfang 2022 zur Umsetzung.

Ebenfalls in der Kritik: Auf dem Dorfplatz, der durch die Grundschule als Schulhof genutzt wird, wurden eine Wasserentnahmestelle sowie ein Entlüftungsstutzen für eine bisher nicht genutzte Zisterne installiert, um die Löschwasserversorgung für das Schloss sicher zu stellen.

Aktivitäten in Marstall und Backhaus laufen wieder an

Diskutiert wurde nicht die Notwendigkeit, sondern der Standort der Metallvorrichtungen. Eine Verlegung an den Rand des Schulhofes wäre aus Sicht des Vereins die Ideallösung und hätte nach Meinung des Vorstands vorher abgestimmt werden können.

Schulleitung sowie die Eltern der Schüler hatten bereits auf die Verletzungsgefahr durch die Metallvorrichtungen hingewiesen. Bürgermeister Gutheil verwies auf eine verpflichtende schnelle Umsetzung. Der Standort könne nicht geändert werden. Es werde an einer Umrandung gearbeitet, die als Unfallschutz dienen soll.

Die Aktivitäten im Marstall und Backhaus laufen wieder an. Bedingt durch die Pandemie ruhte der Betrieb in 2020. Der Bürgerverein würdigte alle Helfer, die ehrenamtlich im Einsatz sind. Das Backhausteam veranstaltet die monatlichen Backhauscafés. Familie Broja sei eine wichtige Stütze für die Interessengemeinschaft Marstall und zeichne für die Abwicklung der Buchungen, Schlüsselübergabe sowie die Endabnahme verantwortlich.

Belästigung durch Raser und Poser

Den Ahlenstädtern lagen noch weitere Punkte am Herzen, darunter vor allem die Belästigung durch Raser und Poser in den Abendstunden – hauptsächlich auf der Ortsdurchfahrt K40 – sowie anderen Unruhestiftern, die an Schlossberg und Landesgartenschaugelände für Lärm, Müll und Vandalismus sorgen.

Verkehrskontrollen in der Stadt, unter anderem in der Friedrich-Ebert-Straße, sollten besser in den Abendstunden stattfinden, lautete ein Vorschlag in der Versammlung, Der Bürgermeister berichtete, dass die Kontrollen am Tage mit Kräften der Bereitschaftspolizei stattfinden, er kündigte jedoch an, diese Anregung mit dem Verkehrsdienst zu besprechen.

Gutheil informierte, dass Hessen Mobil plane, die Straßendecke der K 40 im Jahr 2024/25 mit einem neuen Belag auszubauen.

Panoramaliegen an drei Standorten in Altwildungen

An drei Standorten in der Altwildunger Gemarkung wurden Panoramaliegen aufgestellt. Der Bürgervereinsvorstand hatte die Idee zu den Holzmöbeln, auf denen Spaziergänger rasten und das Landschaftspanorama genießen können.

Das nötige Holz wurde bestellt, und durch die Spenden anlässlich der Backhauscafés bezahlt. Auf dem Biohof Döhring wurden die Bänke, nach der Idee des Bürgervereins, durch Gunter Döhring und Mario Böttcher gebaut.

Viele Wanderer und Spaziergänger nutzen bereits die Liegen in der Altwildunger Gemarkung am Roten Berg, am Schartenberg sowie an der Philipp-Nicolai-Kirche. Alle Standorte haben unter anderem Sichtkontakt zum Schloss Friedrichstein.

Kritik am Standort: Installationen für Löschwasser am Dorfplatz.

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