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Bad Wildungen: Mit Hund zur Reha in Reinhardshausen

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Herzlicher Empfang bei Mediclin: Hündin Bonni darf als erster Hund mit in die Reha-Klinik; im Bild Jennifer Kempa mit Hündin Bonni und ihrem Herrchen.
Herzlicher Empfang bei Mediclin: Hündin Bonni darf als erster Hund mit in die Reha-Klinik; im Bild Jennifer Kempa mit Hündin Bonni und ihrem Herrchen. © Mediclin/pr

Den eigenen Hund mit in die Reha nehmen: Unter bestimmten Voraussetzungen ist das in den Mediclin Kliniken im Bad Wildunger Stadtteil Reinhardshausen möglich.

Bad Wildungen – Die erste Hündin ist derzeit zu Gast – Dackeldame Bonni.

Wer einen Hund hat, steht bei einem mehrwöchigen Reha-Aufenthalt vor einer Herausforderung: Wer kümmert sich in dieser Zeit um das Haustier? In den Mediclin Kliniken dürfen Reha-Patienten den Hund mit in die Reha nehmen. Vorige Woche begrüßte die Klinik den ersten Rehabilitanden mit seinem Dackel Bonni.

Freundliche Vierbeinerin

„Mit dieser Zusatzleistung möchten wir unseren Rehabilitand*innen mit Hund eine Freude machen und gleichzeitig verhindern, dass sie sich während ihrer Zeit bei uns um das Wohlergehen ihres Haustieres sorgen“, erklärt Kaufmännische Direktorin Jennifer Kempa. Der Aufenthalt von Hündin Bonni stößt bisher auf viel Zuspruch: „Bonni hat sich bereits gut eingelebt.“ Reha-Patienten und Mitarbeiter freuen sich über die freundliche Vierbeinerin.

„Damit die Reha mit Hund funktioniert, haben wir zahlreiche Regeln aufgestellt, die unser Patientenmanagement mit Interessenten im Vorfeld bespricht und die während der Reha eingehalten werden müssen“, erläutert Kempa. Klinikabläufe müssen weiterhin funktionieren, Hygienebestimmungen gewahrt werden, damit die Therapieanwendungen ihre Qualität behalten.

„Mit unserem ersten tierischen Gast, der Hündin Bonni, hat sich gezeigt, dass dieses Konzept sehr gut funktionieren kann“, fasst Kempa zufrieden zusammen. Das Modell darf Schule machen in der Klinik. „Wir freuen uns auf weitere Rehabilitand*innen mit tierischen Begleitern.“  

Allein bleiben ohne Stress

Damit sowohl die Hunde als auch die Reha-Gäste einen entspannten Aufenthalt haben, ist es wichtig, dass die Hunde während der Therapieanwendungen mehrere Stunden alleine sein können, ohne Stress oder Aufregung zu verspüren. Die Hunde müssen mindestens zehn Monate alt, stubenrein und nicht läufig sein.

Sie müssen außerdem gegen Tollwut geimpft sein, vor dem Reha-Aufenthalt auf Parasiten untersucht werden und eine Haftpflichtversicherung vorweisen. Während der Reha kümmern sich die Hundehalter um ihr Tier und bringen dazu unter anderem Futter, Näpfe und Spielzeug mit.

Aufgenommen werden ausschließlich gut sozialisierte Hunde, die mit Menschen und anderen Tieren gut umgehen können“, betont die Kaufmännische Direktorin. „Aus diesem Grund ist die Zusatzleistung bei bestimmten Rassen wie beispielsweise Rottweilern oder Bullterriern leider nicht möglich.“

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