Brandserie in Wildungen: Kind als Verdächtiger ermittelt

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Bad Wildungen. Ein Kind ist mutmaßlich für die meisten Fälle der Brandserie verantwortlich, die seit Ende September Polizei und Feuerwehr in Bad Wildungen beschäftigt.

Sie sorgt vor allem bei Anwohnern der Sudetenstraße für ein ungutes Gefühl.

Ab Freitag, 30. September, war es in Wildungen zu mehreren Sachbeschädigungen durch Feuer gekommen. In drei Fällen brannten Müllcontainer aus. In einem weiteren Fall brannte an diesem Mittwochabend gegen 20 Uhr ein Baum in unmittelbarer Nähe zu den bisherigen Tatorten. "Dieser Brand war besonders gefährlich, weil ein Übergreifen des Feuers auf ein Wohngebäude möglich war", sagte Polizeisprecher Volker König am Freitag.

Die Ermittlungen der Polizei führten nun auf die Spur eines dringend tatverdächtigen Kindes. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten einen Bunsenbrenner und weitere Materialien sicher, die vermutlich zum Entzünden der Mülltonnen und des Baumes genutzt worden waren. Der Brand am Kaiserlindenplatz am frühen Montagmorgen gegen 2.30 Uhr ist dem jungen Tatverdächtigen wohl nicht zuzuordnen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Angaben zum Alter und Motiv des Jungen sowie dazu, wie genau die Ermittler auf seine Spur gekommen waren, machte König am Freitag nicht.

112-magazin.de

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