Geschenk zum Geburtstag des Rotary-Clubs

Bundeswehr-Musiker begeisterten 1700 Zuhörer vor der Wandelhalle

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Auf der Bühne vor der Wandelhalle: Die Big Band der Bundeswehr mit ihrem Bandleader, Oberstleutnant Timor Oliver Chadik (links).

Bad Wildungen. Ein Konzert der Bigband der Bundeswehr begeisterte rund 1700 Zuhörer vor der imposanten Kulisse der Bad Wildunger Wandelhalle.

Das war ein tolles Geburtstagsgeschenk zum 50-jährigen Bestehen des Rotary-Clubs Bad Wildungen-Fritzlar und ein großartiges Event für alle Musikfreunde in der Region: Das Gastspiel der BigBand der Bundeswehr vor der imposanten Kulisse der Wandelhalle und 1700 begeisterten Besuchern.

Die 23 „handverlesenen“ Musiker aus allen Heeres-Musikkorps der Bundeswehr machen die BigBand zum wohl besten Showorchester Europas. Im Kurpark boten sie eine phantastische Musik-Show mit hervorragenden Solisten in ihren weißen Uniformen, einer stimmgewaltigen Sängerin und einer gekonnten Ton-, Licht- und Pyrotechnik-Regie - alles in imponierendem Bundeswehr-Perfektionismus.

Mehr als zwei Stunden lang unterhielt die Band die Besucher mit Hits, Pop und Rock und mit vielen „alten Bekannten“ aus den 30er-Jahren in sattem Big-Band-Sound, startete mit einem rasant-schnellen Arrangement des Quincy Jones Titels „Birth of a Band“, bevor der King oft Swing, Duke Ellington, unter anderem mit „In the mood“, der Erkennungsmelodie seiner Band „Take the A-Train“ und „Caravan“ mit dem schönen, satten Posaunen-Elefanten auf dem Programm stand. 

Schlagzeuger Thomas Lieven hatte sich für sein Drum-Set ein Arrangement gewünscht, in dem er seiner Fantasie und seinem Können so richtig freien Lauf lassen konnte. Er legte sich mit seinem mitreißendem Solo mächtig ins Zeug. Voll swingendem Drive spielten die Soldaten den Standard „St. Louis Blues March“. 

Sonderapplaus gab es für die schwierigen Songs von „Arranged Guitars“, mit denen sich zwei Gitarristen einen Wettkampf um die schnellsten und schönsten Riffs lieferten. Ralf Winter sang mit seiner sympathischen Stimme ein Stück Rockgeschichte mit den schönsten Songs von Queen in einem Medley „We will rock you“ und gemeinsam mit Bwalya Chimfwembe eine besonders schöne Version der Simon & Garfunkel--Ballade „Bridge over troubled water“. 

Eine Klasse für sich waren die Solo-Songs der Sängerin, die englische und amerikanische James-Brown-, John-Lennon- und Tina-Turner-Titel mit ihrer schwarzen Stimme einen afrikanischen Touch verlieh und dafür gefeiert wurde.

Der Abend im Kurpark ging mit „My way“ zu Ende, einem Titel, den Frank Sinatra populär gemacht hatte. (zcm)

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