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Bad Wildungen: Reifezeugnisse für 63 Abiturienten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums

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Von: Cornelia Höhne

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Das Abitur in der Tasche: Die Abiturienten des Jahrgangs 2002 am Gustav-Stresemann-Gymnasium stellten sich vor der feierlichen Verabschiedung zum Abschiedsfoto im Kurpark auf.
Das Abitur in der Tasche: Die Abiturienten des Jahrgangs 2002 am Gustav-Stresemann-Gymnasium stellten sich vor der feierlichen Verabschiedung zum Abschiedsfoto im Kurpark auf. © Cornelia Höhne

63 Abiturienten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums nahmen am Freitag, 8. Juli 2022, in einer feierlichen Entlassfeier in der Bad Wildunger Wandelhalle ihre Reifezeugnisse entgegen.

Bad Wildungen - Motto des Jahrgangs: „Hoch gepokert, und doch gewonnen.“

„Pokern lernen dauert nur eine Minute, es zu meistern ein ganzes Leben“, zitiert Schulleiterin Iris Blum. Alle Absolventen „haben aus ihren Karten etwas gemacht, und zwar das Abitur“. Aber auch nach der 13-jährigen Schullaufbahn sei Lernen stetig nötig. Dabei sei es wichtig, nicht nur für sich allein zu pokern sondern sich mit anderen auf den Weg zu machen. „Und beim Blick in die große, verheißungsvolle Welt vergesst auch nicht den Blick zurück in Eure Heimat,“ ruft die Schulleiterin den Absolventen zu.

Zwei Krisen überschatten Vorbereitung zum Abitur

Den Weg zum Reifezeugnis meistern sie trotz zweier weltweiter Krisen – Corona-Pandemie Ukraine-Krieg – sagt Bürgermeister Ralf Gutheil anerkennend. „Jetzt steht ihnen jede Tür weltweit offen.“ Die besonderen Herausforderungen – vom Lernen im Lockdown über erste digitale Angebote bis hin zur Rückkehr in den Präsenzunterricht – haben die Absolventen mit Bravour gemeistert, lobt Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese. „Sie gehören jetzt zur Leistungselite in unserem Land.“

Der stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende Christof Reckart ruft den Abgängern zu: „Nehmt die Herausforderungen an. Jeder Beruf kann eine Berufung sein.“ Aus einem guten Schlüssel fürs Leben lasse sich ein Generalschlüssel feilen. Der Elternbeirat wünscht den Abiturienten und auch den vier Schülern, die die Reifeprüfung nicht bestanden haben, viel Glück und Erfolg auf ihrer nächsten Lebensetappe.

Abiturientensprecherin: „Wir sind gut, wir sind klug, und wir haben‘s geschafft“

Kaum ein anderer Jahrgang habe auf dem Weg zum Abitur solche Rahmenbedingungen in der entscheidenden Phase bewältigen müssen, bekräftigt auch Schulsprecherin Lara Singh und gratuliert zu den Leistungen.

Abiturientenrede: Louisa Ritter (links) und Yara Maria Wacker.
Abiturientenrede: Louisa Ritter (links) und Yara Maria Wacker. © Cornelia Höhne

In ihrer Abiturientenrede gehen Louisa Ritter und Yara Maria Wacker auf die besonderen Umstände während der Pandemie ein, denn der digitale Neustart läuft am Anfang alles andere als rund. „Nun sind wir auf das echte Leben vorbereitet,“ sind sich die Sprecherinnen einig und danken Lehrern, Sekretariat, Eltern für die Unterstützung. „Wir sind gut, wir sind klug, und wir haben‘s geschafft.“

Die Tutorenrede halten Florian Gläser-Hoede, Dr. Johannes Salzig, Patrick Schüler und Stefan Krempasky am Pokertisch. „Das Spiel ist aus, das Abitur habt Ihr gewonnen.“ Die Abiturienten haben „das beste Blatt in der Hand.

Urkunden und Gutscheine für herausragende Leistungen

Die Jahrgangsbesten werden für ihre Leistungen geehrt: Johanna Brauer (Note 1,0), Sarah Schwab (1,1) Louisa Kleeb (1,2), Paul Junker, Marit Palisaar, Louisa Ritter (1,3), Gesine Bogunski (1,4) und Andreas Schnabel (1,5). Zahlreiche Urkunden und Gutscheine werden zudem für besondere Leistungen in den verschiedenen Fachbereichen verliehen.

Abitur mit Traumnoten: Von links Johanna Brauer (Jahrgangsbeste), Louisa Kleeb, Paul Junker, Marit Palisaar, Louisa Ritter, Gesine Bugunski, Andreas Schnabel, Sarah Schwab.
Abitur mit Traumnoten: Von links Johanna Brauer (Jahrgangsbeste), Louisa Kleeb, Paul Junker, Marit Palisaar, Louisa Ritter, Gesine Bugunski, Andreas Schnabel, Sarah Schwab. © Cornelia Höhne

Schwungvoll umrahmt wird die Feier vom Schulorchester unter der Leitung von Arnold Nowakowski mit einem Walzer von Schostakowitsch und den „Piraten der Karibik“ sowie einer Tanzchoreographie der Oberstufe Q2 „Anonymous“.

Für den Förderverein lädt Schulleiterin Iris Blum alle Absolventen zu den regelmäßigen Ehemaligentreffen am dritten Samstag im September ein. (Cornelia Höhne)

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