Entlang der gesamten Strecke installiert

Der Eder-Radweg stellt sich auf elf neuen Info-Tafeln selbst vor

Fertiggestellt: am Projekt Beteiligte neben der Tafel bei Wega, die über Wildungen informiert. Weitere Tafeln stehen in Hatzfeld, Dodenau, Battenfeld, Frankenberg, Schmittlotheim, Mehlen, Fritzlar, Felsberg, Wabern, Grifte.
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Fertiggestellt: am Projekt Beteiligte neben der Tafel bei Wega, die über Wildungen informiert. Weitere Tafeln stehen in Hatzfeld, Dodenau, Battenfeld, Frankenberg, Schmittlotheim, Mehlen, Fritzlar, Felsberg, Wabern, Grifte.

Auf elf neuen Info-Tafeln entlang der gesamten Strecke stellen sich der Eder-Radweg und seine elf Anrainerkommunen den Rad-Touristen vor.

Bad Wildungen – Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub hat den Eder-Radweg als Vier-Sterne-Qualitätsroute anerkannt. Elf Gründe für diese Entscheidung stehen unübersehbar entlang der Strecke verteilt: große Info-Tafeln, je eine in jeder Anlieger-Kommune entlang der rund 170 Kilometer.

Bürgermeister, Tourist-Organisationen und weitere Beteiligte stellten die Tafeln am Montag an der Eder-Brücke in Wega vor. Nicht von ungefähr, denn an diesem Platz präsentiert sich Bad Wildungen in Wort und Bild. Die Kurstadt hat im Namen aller Partner der „Eder-Kooperation“ den Förderantrag ans Land Hessen und den Bund gestellt. 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von rund 21 000 Euro wurden so finanziert.

Jede Info-Tafel am Eder-Radweg porträtiert eine Anrainer-Kommune

Jede Tafel am Eder-Radweg porträtiert die Anliegerkommune, nennt Sehenwürdigkeiten sowie Anlaufstellen zum Übernachten und Essen. Zudem zeigt sie das Höhenprofil des Weges.

Waldeck-Frankenbergs Vize-Landrat Karl-Friedrich Frese verwies auf die wachsende Bedeutung der Radstrecken wie des Eder-Radweges für den Tourismus und die alltäglichen Wege der Einheimischen: „Die Tafeln sind ein weiterer Mosaikstein.“ An der einen oder anderen Stelle werde sich der Eder-Radweg noch ändern. So müssten Abschnitte mit Blick auf den Naturschutz verlegt werden.

Eder-Radweg muss aus der Sicht von Gästen punktuell besser ausgestattet werden

Gabi Garthe vom Touristik Service Waldeck-Ederbergland hält punktuelles Nachbessern am Eder-Radweg aus Sicht der Gäste ebenfalls für nötig: „Hier und da hat der Ede-Radweg den Charakter einer Spur, obwohl er für Familien empfohlen wird. Mit einem Kinder-Anhänger ist er dort jedoch schwierig zu befahren.“

Ihre Beschreibung trifft etwa zu auf den Teil des Eder-Radweges zwischen dem Giflitzer Storchensitz und Mehlen. Edertals Bürgermeister Klaus Gier bremste etwaige, aus seiner Sicht zu hochgesteckte Erwartungen: „Wir können nicht überall den Ausbau auf 1,50 Meter Breite garantieren.“

Entlastung schaffen für voller und voller werdende Radwege in der Region am Edersee

„Wir wollen den Weg ja nicht völlig asphaltiert haben“, unterstrich Gabi Garthe. Ihr Blick galt einer ausreichenden Breite für alle Radlerinnen und Radler und damit der Sicherheit. Sie wird auf den voller und voller werdenden Radwegen ein wichtiges Thema. „An Wochenenden ist das am Edersee schon grenzwertig und gegenseitige Rücksichtnahme gefragt“, sagte Gier.

Aufmerksamkeit erfährt so aber auch das Ausweisen und Bauen neuer Strecken im Zuge des Radverkehrskonzeptes, an dem der Landkreis arbeitet, schilderte Frese. Ein Anliegen aus Wildungen und Edertal: das Verlängern des Edersee-Bahnradweges von Buhlen bis hinüber nach Wega. Das würde den ebenfalls sehr befahrenen Eder-Radweg in Teilen entlasten. (Matthias Schuldt)

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