Wilhelm Dietzel ist neuer Vize im Waldeckischen Geschichtsverein

Geehrt und gewählt: Der Vorsitzende Dr. Klaus Wendt (links) ehrte Klaus-Peter Herchen mit der silbernen Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Wilhelm Dietzel (rechts) gewählt. Foto:  Zimmermann

Bad Wildungen. Zum Abschluss des Geschichtstages des Waldeckischen Geschichtsvereins fand die Jahreshauptversammlung des Vereins in der Holzfachschule statt. Für Gudrun Engelhard (Meineringhausen), bisher eine der beiden stellvertretenden Vorsitzenden, wurde Wilhelm Dietzel (Diemelstadt-Neudorf) zum Nachfolger gewählt.

Obwohl der Kandidat allen 120 Anwesenden bereits hinreichend bekannt war, nutzte Dietzel vor der Wahl die übliche Vorstellung zu einer kurzweiligen Zusammenfassung seiner beruflichen und berufsständischen Tätigkeiten als gelernter Landwirt sowie der inzwischen beendeten politischen Laufbahn als hessischer Landtagsabgeordneter und Landwirtschaftsminister.

Vor der offen erfolgten Abstimmung verließ er kurz die Versammlung, der er anschließend seinen Dank aussprach. Dietzel versicherte, er hoffe, „nachdem das 25-jährige Zigeunerleben“ hinter ihm liege, für diese wichtige Aufgabe seinen Beitrag leisten zu können.

Zuvor hatten Vorsitzender Dr. Klaus Wendt sowie Dr. Jürgen Römer als Vorsitzender der Schriftleitung ihre Geschäftsberichte vorgetragen. Dr. Wendt verwies darauf, dass im Berichtszeitraum vom Waldeckischen Geschichtsverein sechs Bücher herausgegeben wurden, von denen die erfolgreiche Reihe der Ortssippenbücher, wie zum Beispiel Waldeck, bisweilen eine Neuauflage erfordert.

Seitens der Schriftleitung freute sich Dr. Römer, dass die seit 1901 erscheinende Reihe „Geschichtsblätter für Waldeck“ in diesem Jahr mit dem kürzlich veröffentlichten 102. Band fortgesetzt wurde. Zudem gab er einen Ausblick auf die kommenden Veröffentlichungen.

Sehr interessiert hörten die Anwesenden, dass noch in diesem Jahr das Buch „Pietismus in Waldeck“ von Prof. Dr. Wolfgang Breul und „Grenzsteine der Grafschaft Waldeck“ von Konrad Waldeyer erscheinen wird. Wegen der Datenfülle der 1800 Grenzsteine zu den fünf Nachbarterritorien wird diesem eine CD beigelegt sein.

Im nächsten Frühjahr soll ferner ein Buch über Fürst Georg Friedrich zu Waldeck und Pyrmont erscheinen, der unter anderem als Feldmarschall vor Wien gegen die Türken kämpfte. (zug)

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