Rund 125 Helfer folgten Aufruf

Am „World Cleanup Day“ in Bad Wildungen eine Tonne Müll gesammelt

„World Cleanup Day“: Ein Team beim Müllsammeln am Bad Wildunger Kurschattenbrunnen.
+
„World Cleanup Day“: Ein Team beim Müllsammeln am Bad Wildunger Kurschattenbrunnen.

Viele kleine und größere Gruppen schwärmten beim „World Cleanup Day“ (WCD) in Bad Wildungen und den Stadtteilen aus und sammelten Müll. Die Initiative #einfachBÜCKEN hatte zu dem weltweiten Aktionstag aufgerufen.

Bad Wildungen – Kinder und Erwachsene aus Hundsdorf, die Kinderfeuerwehr Armsfeld, die Bad Wildunger Bergwacht, Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums und die Waldgruppe des Lebenshilfe-Kindergartens waren aktiv, berichtet Christina Barckhausen von #einfachBÜCKEN. Über 125 Menschen trugen laut Barckhausen etwa eine Tonne Müll zusammen, die vom Bauhof gewogen wurde.

Zigarettenkippen, Flaschen und Verpackungen

Viele Zigarettenkippen lagen auf Gehwegen, in Gebüschen und Böschungen sowie Glasflaschen, Zigarettenschachteln und Essensverpackungen. Die Umweltfreunde sammelten nicht nur Müll sondern führten auch aufklärende Gespräche mit interessierten Gästen in der Brunnenallee und jungen Menschen an der Fürstengalerie, berichtet Barckhausen. Der Müll wurde an öffentlichen Mülleimern und Bürgerhäusern abgestellt, wo er von Bauhof-Mitarbeitern wie vereinbart abgefahren wurde.

Fotos vom Müllsammeln können noch bis 30. September 2021 per E-Mail eingereicht werden über einfachbuecken_wildungen@web.de. Es werden sieben Gutscheine von Restaurants und Geschäften verlost.

Müll beseitigen und Aufmerksamkeit für Müll-Probleme wecken

Christina Barckhausen: „Wir sind positiv überrascht und stolz, dass sich so viele Bad Wildunger unserem Aufruf angeschlossen haben.“ Auch weitere Mitglieder der rührigen Initiative begrüßten das Umweltengagement. Irmela Pützkuhl: „Ich würde mir wünschen, dass alle Kinder mit der Problematik des Mülls in der Landschaft vertraut gemacht würden und sich dann umsichtig in der Natur und auch an sonstigen Orten zu verhalten.“

Mit Eimern und Säcken unterwegs: Helfer bei der Fürstengalerie.

Nicole Vögedings Wunsch ist es, „dass jeder die Natur so achtet wie sein Wohnzimmer. Hier wirft schließlich auch niemand Zigarettenkippen auf den Teppich.“

Beim WCD geht es nicht nur um Müllbeseitigung, sondern auch um die Aufmerksamkeit für das Müll-Problem. Die Politik müsse auf Reduzierung von Verpackungsmüll einwirken. Darüber hinaus könne jeder beim Einkauf im Supermarkt zur Müllvermeidung beitragen, indem er unverpacktes Obst und Gemüse kaufe.

Die Initiative dankt Bürgermeister Ralf Gutheil, der auch mit seiner Familie mithalf, dem Stadtmarketing und den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterstüzung und allen Müllsammlern für das Engagement vor Ort. In ganz Deutschland haben knapp 200 000 Menschen in mehr als 800 Kommunen teilgenommen, weltweit waren 50 Millionen Menschen im Einsatz.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.