Ermittlungen gegen vier Tatverdächtige

Graffitisprayer im Bad Wildunger Bahnhof: Großaufgebot an Polizeikräften durchsucht Wohnungen

Nahaufnahme einer Spraydose beim Graffiti sprühen (Symbolbild)
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Die Polizei ermittelt gegen vier Tatverdächtige.

Mit einem Großaufgebot an Polizisten hat die Bundespolizei Kassel im Auftrag der Kasseler Staatsanwaltschaft am Morgen des 21. Dezember 2021 fünf Wohnungen von vier mutmaßlichen Graffitisprayern durchsucht.

Bad Wildungen – Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 19-Jährigen aus Halle in Westfalen, einen 23-Jährigen und einen 22-Jährigen aus Bielefeld sowie einen weiteren 23-Jährigen aus Vlotho im Kreis Gütersloh.

Vorwurf: Gemeinschaftlich einen Zug in Bad Wildungen mit Farbe besprüht

„Nach unseren bisherigen Ermittlungen gelten alle vier überregional als tatverdächtig im Zusammenhang mit illegaler Graffiti“, sagt der stellvertretende Inspektionsleiter, Polizeioberrat Kamal Darwiche.

Am 7. November 2021 soll das Quartett gemeinschaftlich im Bahnhof in Bad Wildungen einen Zug mit Farbe besprüht haben. Sachschaden: 1000 Euro. Die beiden 23-Jährigen wurden unmittelbar nach der Tat am Bahnhof von Beamten der Bundespolizeiinspektion Kassel festgenommen.

In großem Umfang Sprayerutensilien sichergestellt

Bei den Wohnungsdurchsuchungen am 21. Dezember wurden in großem Umfang Sprayerutensilien sichergestellt. Ob die Viererbande mit weiteren Graffitistraftaten in Verbindung gebracht werden kann, ist noch nicht bekannt. Die Bundespolizeiinspektion ermittelt gegen alle vier Beschuldigten unter anderem wegen gemeinschaftlich begangener Sachbeschädigung. Die Tatverdächtigen blieben auf freiem Fuß.  

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