Zweite Niederlage in der Gruppenliga

0:2 in Wabern: Bad Wildunger zu harmlos für einen Auswärtspunkt

Defensiv ging seine Taktik auf, offensiv musste Bad Wildungens Trainer Jörg Schäfer feststellen, dass es nicht reichte für einen Punkt der SG.
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Defensiv ging seine Taktik auf, offensiv musste Bad Wildungens Trainer Jörg Schäfer feststellen, dass es nicht reichte für einen Punkt der SG.

Zweite Gruppenliga-Saisonpleite für die SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Beim Tabellendritten TSV Wabern verpassten die Kurstädter beim 0:2 (0:1) ein bessere Ergebnis.

So ist das: Am Freitag war ein Remis eigentlich zu wenig für die Wildunger. Am Sonntag hätten sie es unterschrieben. „Das Spiel hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Wabern war letztlich cleverer im Ausnutzen von Fehlern“, fasste Steffen Pehlke, der gestern SG-Sprecher war, das Spiel zusammen, das insgesamt wenig Höhepunkte bot.

Ein erster war Toni Duwes Diagonallauf, den aber TSV-Keeper Islam Elgaz parierte (8.). Der Pass kam von Tom Windhausen, der bei der SG für den angeschlagenen Tim Krollpfeiffer ebenso wie Waldemar Schubert im Sturmzentrum und Maximilian Krebs für den erst später in Wabern eintreffenden Anskar Vogel neu in der Startelf stand.

Das Ziel der Gäste, mit drei Sechsern und tief stehendem Mittelfeld die Waberner im Zaum zu halten, gelang über weite Strecke, wie Pehlke befand. Die Heimelf wies vor der Pause nur zwei Abschlüsse auf, die SG bekam gut Zugriff und war auch selbst oft in Ballbesitz. Nach Patrick Herpes abgefälschtem Schuss, der knapp vorbei ging, fiel im Grunde aus dem Nichts das 1:0. Wildungens Abwehr agierte etwas fahrig, der Befreiungsschlag wurde vom Gegner abgefälscht und landete vor den Füßen von Marius Rohde, der direkt abzog (34.).

Bad Wildunger Endspurt ohne gefährlichen Abschluss

Auch die zweite Halbzeit bot, auch wegen einer kleinlichen Spielleitung, wenig Highlights, stattdessen eher „Halbchancen“ wie Flanken ohne Abnehmer und abgeblockte Schussversuche hüben wie drüben. Bad Wildungen versuchte, mehr Druck aufzubauen und hatte das Glück, im Spiel zu bleiben: Das vermeintliche 2:0 zählte nicht, weil Rohde im Abseits stand (65.).

In der Schlussphase ging der zur Pause eingewechselte Eugen Ruf ebenfalls in die Spitze, aber das Lüftchen im SG-Angriff blieb lau. „Die Abschlüsse waren einfach unglücklich, der letzte Pass kam nicht oder die Idee war die falsche“, sagte Steffen Pehlke.

Die Waberner lauerten auf Konter, während die Wildunger keine echte Chance mehr besaßen. Christian Seibert parierte zunächst stark gegen Rohde (82.), doch in der Nachspielzeit machte ein letzter Konter den Deckel drauf. Fabian Korell vollendete ihn zum 2:0. (schä)

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