Gruppenliga: SG holt 2:2

Kramers Riecher: Bad Wildungen macht gegen Brunslar 0:2 wett

Porträt des Fußballers Jan Kramer
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Ein Tor kurz vor und eines kurz nach der Pause: Jan Kramer sicherte der SG Bad Wildungen/Friedrichstein einen Punkt.

Eine Heimniederlage hat die SG Bad Wildungen/Friedrichstein gegen Brunslar/Wolfershausen abgewendet. Zum Sieg reichte es nach 0:2-Rückstand aber nicht mehr.

Bad Wildungen – Die Zuschauer auf dem Altwildunger Kunstrasen hatten den Torschrei auf den Lippen, als der eingewechselte Waldemar Schubert nach einem Abpraller aus der zweiten Reihe satt abzog. Das Leder krachte knapp neben dem Kasten in den Fangzaun (90.) statt zum 3:2 im Netz – es wäre das Tor zu einem Sieg gewesen, der in der zweiten Halbzeit in der Luft lag und an den nach 44 Minuten nicht zu denken gewesen wäre.

Denn nur die SG Brunslar/Wolfershausen wusste zunächst zu gefallen. Die Gäste griffen kurz hinter der Mittellinie geschlossen an, spielten abgeklärt, wurden immer wieder vor allem über rechts und durch die Mitte gefährlich, zumal die „Steckpässe“ oft durchkamen. Die zuletzt defensiv so stabilen Wildunger bekamen eine Viertelstunde lang keinen ruhigen Ball zustande und sahen sich schon nach 75 Sekunden im Rückstand, als Sören Hohmann in der Mitte einen Hereingabe von Fabian Tippel vollendete – beide verspürten nicht den Atem einen Gegenspielers im Nacken (35.).

Beinahe ähnlich das 0:2: Eine haargenau ungehinderte Hereingabe von Johannes Möller spitzelte Lukas Tippel vor dem schlecht postierten Norayr Jalilyan am Elfmeterpunkt über die Linie (35.). Auch über ein 0:3 und 0:4 zur Pause hätte sich die Heimelf nicht beschweren können, doch sie blockte im letzten Moment die Schussversuche, und Christian Riemenschneider traf den Außenpfosten (13.). Neben zwei Süring-Kopfbällen hatte die Schäfer-Elf nur einen Kopfball von Janis Schuldt an den Innenpfosten zu bieten (17.). Und dennoch keimte Hoffnung auf, weil Jan Kramer einen Riecher hatte.

SG Bad Wildungen: Steigerung nach der Pause

Als Frieder Müller den Ball für Gästetorwart Jonas Schönewolf abschirmen wollte, hielt Wildungens Offensivmann im Fallen die Fußspitze hinein und der Ball trudelte aus 17 Metern über die Linie (44.).

Nachdem die Teams zum Seitenwechsel fünf Minuten auf das Schiedsrichtergespann gewartet hatte, legten die Gastgeber gleich wieder den Vorwärtsgang ein und wurden belohnt. Eugen Ruf konnte in Ruh schauen, seine Hereingabe drückte Jan Kramer über die Linie (48.).

Jetzt roch es nach Wende, denn die Heim-SG eroberte sich mehr Bälle, zeigte mit nun zwei Spitzen und offensiverem Mittelfeld den besseren Spielaufbau und deckte die Schwächen in der Brunslarer Deckung auf. Nach gut 65 Minuten befreite sich der Gast wieder etwas und beide Teams hatten noch ihre Möglichkeiten. Letztlich waren aber die Aktionen nicht zielgerichtet genug oder die Abschlüsse verfehlten das Tor um einiges. (schä)

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