Drittes Remis

Nullnummer in Melsungen bringt SG Bad Wildungen nicht voran

Er hatte die beste Gelegenheit für Bad Wildungen/Friedrichstein: Jan Kramer (rechts, hier im Spiel gegen Homberg 2020)
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Er hatte die beste Gelegenheit für Bad Wildungen/Friedrichstein: Jan Kramer (rechts, hier im Spiel gegen Homberg 2020)

Relativ freundschaftlich ging es auf der Freundschaftsinsel beim Gruppenliga-Spiel zwischen dem Melsunger FV und der SG Bad Wildungen/Friedrichstein zu.

Melsungen – Jedenfalls raubten sich Gastgeber MFV und die Kurstädter am Mittwochabend nicht gegenseitig die Punkte. Einen für jeden gab es beim 0:0 – und das ging im Grund in Ordnung.

Wenngleich Michael Neuhaus kleinere Haare in der Suppe fand: „Mit jetzt drei Unentschieden treten wir ein wenig auf der Stelle. So ein schmutziges 1:0 hätte uns mal gut getan und wäre auch nicht unverdient gewesen“, sagte der SG-Vorsitzende. Jan Kramer hätte den dreckigen Dreier herbeiführen können in der 74. Minute. Doch er traf den Ball wohl nicht ganz sauber, als er von Waldemar Schubert – Tim Krollpfeiffer steckte schön in den Sechzehner durch – von nahe der Torauslinie überlegt bedient wurde. Aus vier Meter ging das Leder am Pfosten vorbei.

Davor und danach waren Torraumszene mit soviel Raunen und Hadern Mangelware, denn die Defensivarbeit beider Teams prägte die Partie. Vor allem im ersten Durchgang ließen beide wenig zu. Nur ganz vereinzelt ergaben sich aus individuellen Fehler aussichtsreichen Situation, aus denen aber auch nicht immer Torchancen wurden.

SG Bad Wildungen nach der Pause näher dran am Sieg

Nach der Pause, so Michael Neuhaus, „schienen beide Teams gemerkt zu haben, dass ein Sieg drin ist“. Mehr Offensivgeist war die Folge, aber es blieb bei einer Handvoll guter Möglichkeiten insgesamt. Die Melsunger waren dem 1:0 am nahesten, als Maurice Mager SG-Keeper Christian Seibert überlupfte, aber Johannes Süring kurz vor der Linie klärte (57.).

Und die Wildunger machten sich das Leben mitunter so schwer wie nach dem Freistoß von Norayr Jalilyan, bei der Toni Duwe gefährlich herangerauscht kam, aber der schlechter postierte Kramer das „Leo“ nicht gehört hatte und ihm den Kopfball wegschnappte (63.). „Wir hatten die besseren Chancen, was uns aber nichts gebracht hat“, fasste Neuhaus zusammen. „Immerhin steht die Abwehr erfreulich stabil und die taktische Disziplin stimmt.“  (schä)

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