Neue Projekte in der Förderregion

Bad Wildunger Bürgermeister Ralf Gutheil ist neuer Vorsitzender des Kellerwaldvereins

Neustart beim Kellerwaldverein: Von links der stellvertretende Vereinsvorsitzende Hartmut Spogat, der ausgeschiedene Vorsitzende Björn Brede aus Frankenau, der neue Vorsitzende Ralf Gutheil, und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, Steffi Schäfer und Lisa Küpper.
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Neustart beim Kellerwaldverein: Von links der stellvertretende Vereinsvorsitzende Hartmut Spogat, der ausgeschiedene Vorsitzende Björn Brede aus Frankenau, der neue Vorsitzende Ralf Gutheil, und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, Steffi Schäfer und Lisa Küpper.

Wechsel im Vorstand des Vereins Region Kellerwald-Edersee: Der Bad Wildunger Bürgermeister Ralf Gutheil löst seinen scheidenden Frankenauer Amtskollegen Björn Brede ab und wird neuer Vorsitzender.

  • Der Bad Wildunger Bürgermeister Ralf Gutheil ist neuer Vorsitzender des Kellerwaldvereins.
  • Der Bad Wildunger Rathausschef löst den Frankenauer Bürgermeister Björn Brede ab, der sich beruflich umorientiert.
  • In der Vorstandssitzung wurden neue Projekte aus der Förderregion auf den Weg gebracht.

Bad Wildungen - Brede war seit 2018 Vorsitzender. Dem Verein gehörte er seit seiner Wahl zum Bürgermeister in 2010 an. Seit 2013 war er zudem im Vorstand des Zweckverband Naturpark vertreten, sagte der stellvertretende Vorsitzende Bürgermeister Hartmut Spogat (Fritzlar).

Brede wechselt ins Gebietsrechenzentrum ekom 21

Regionalmanagerin Lisa Küpper betonte, dass sich Björn Brede in den letzten Jahren auch auf Hessenebene in der Steuerungsgruppe des LEADER-Begleitgremiums für die neue Förderperiode für die Regionalentwicklung engagiert habe.

Der 43-Jährige will sich beruflich verändern, er wird am 1. April 2022 Direktor des Gebietsrechenzentrum ekom 21 in Kassel. Sein Nachfolger im Kellerwaldverein wurde Gutheil, der Bad Wildunger Bürgermeister wurde einstimmig gewählt.

Letztmalig entschied der Vorstand über LEADER-Projekte für das laufende Jahr. Alle eingebrachten Projekte erhielten ein positives Votum:

Umbau des alten Rathauses in Freienhagen

Altes Rathaus Freienhagen: Mehrere Initiativen haben sich mit der Entwicklung des Ortes und dem ortsbildprägenden Fachwerkgebäude in der Stadtmitte beschäftigt. Hier soll ein barrierefreier Dorftreff mit Multifunktionsraum entstehen und das Gebäude barrierefrei umgestaltet werden. Ein ärztlicher Behandlungsraum wird geschaffen, eine Nutzung durch Kirchengemeinde, Chor und weitere Vereine in Freienhagen ist möglich.

Planetenlehrpfad in Vöhl

Planetenlehrpfad in Vöhl: Er soll entlang des R5 von Marienhagen durch Vöhl bis zum Sportplatz Basdorf führen. Das Angebot, das aus neun Stelen besteht, richtet sich an Bildungsträger, aber auch die Touristen, die die Region besuchen. Für Schulen und Jugendherbergen werden Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt. Entlang des Weges bestehen Rastmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit dem Naturpark sind buchbare Angebote in Vorbereitung.

Gastraum auf Minigolfanlage in Züschen

Minigolfanlage in Züschen: Die Stadt Fritzlar möchte die Minigolfanlage mit einem Gastraum aufwerten. Nachdem kürzlich ein Betreiberwechsel stattgefunden hat, soll nun auch in einen Gastraum investiert werden, um das Angebot, insbesondere auch aufgrund fehlender Gastronomie im Ort und dem direkt vorbeiführenden hessischen Radfernweg R4, deutlich zu steigern.

Die Region Kellerwald-Edersee geht bei der Bewerbung um neues Fördergeld in der Periode 2023 bis 2027 mit dem gleichen Gebietszuschnitt an den Start wie bisher. Das haben alle elf Kommunen beschlossen. Fördermittel sollen eine Lokale Entwicklungsstrategie unterstützen. Der Antrag wird derzeit auf den Weg gebracht.

Lisa Küpper informierte zudem über den Neubau einer barrierefreien Ferienwoh-nung in Vöhl. Das Vorhaben, das eine Engpassbeseitigung im regionalen Angebot darstellt, wird nicht aus LEADER- sondern aus Landesmitteln unterstützt. In einer ehemaligen Scheune soll eine barrierefreie Ferienwohnung entstehen. Bei dem Bau wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, Kunststoffe und Plastik sollen nicht verwendet werden.  höh/red

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