Letzte Vorbereitungsspiele vor dem Bundesliga-Saisonstart

Hinten endlich gut stehen: Drei Tests bei Turnier in Oldenburg für Wildunger Vipers

Kein Durchkommen. Eine zupackende und gut stehende Vipers-Abwehr, wie hier Kira Schnack und Jana Scheib (rechts) möchte Trainerin Tessa Bremmer beim Turnier in Oldenburg von ihren Spielerinnen sehen.
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Kein Durchkommen. Eine zupackende und gut stehende Vipers-Abwehr, wie hier Kira Schnack und Jana Scheib (rechts) möchte Trainerin Tessa Bremmer beim Turnier in Oldenburg von ihren Spielerinnen sehen.

Zwei Spiele gegen Erstligisten hintereinander über die volle Distanz am Sonntag und zusätzlich noch die Partie vom Vortag gegen den Bundesligisten VfL Oldenburg in den Knochen: Dieses Mammutprogramm liegt vor den Handballerinnen der HSG Bad Wildungen Vipers.

Bad Wildungen – Mutet sich die Mannschaft bei diesem Turnier in Oldenburg nicht zu viel zu? „Nein finde ich nicht“, meinte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. „Ich finde das sogar gut, es sind nur Testspiele und da wir einen breiteren Kader haben als in der vergangenen Saison, kann ich allen Mädels noch einmal Spielanteile geben.“

Es sind die letzten Vorbereitungsspiele, bevor die neue Bundesliga-Spielzeit am ersten September-Wochenende startet.

Was soll die Mannschaft ihrer Trainerin in Oldenburg noch einmal zeigen? „Die Linien, die wir im Angriff gefahren sind, nochmal bestätigen und eine klare Steigerung in der Abwehr, denn in der ersten Liga kann man nicht bestehen, wenn man in jedem Spiel 30 Gegentore bekommt.“

Daher möchte Bremmer die restlichen Trainingstage bis zum Saisonstart den Fokus auf die Defensivarbeit legen damit die Mannschaft auch verschiedene Abwehrsystemen spielen kann. Kann man in so kurzer Zeit da noch so viel herausholen? „Ich denke schon, denn wir haben viele Gegentore bekommen, weil die Absprache nicht gestimmt hat. In diesem Punkt kann man schon noch einiges erreichen.“

Bremmer schwebt natürlich auch schon eine Startformation für das erste Bundesligaspiel gegen Leverkusen vor. Natürlich möchte sie ihr in diesen drei Testspielen auch mehr Spielanteile geben, damit diese Sieben sich besser aufeinander einstellen können.

Nachdem Samstagsspiel gegen den Gastgeber und Ligakonkurrenten VfB Oldenburg (16 Uhr) müssen die Vipers an diesem Sonntag erst gegen den Buxtehuder SV (13 Uhr), den neuen Club von Maxi Mühlner, ran. Dann geht es gegen den niederländischen Erstligisten PCA Kwiek (15 Uhr).

Ist diese Begegnung mit ihren niederländischen Landsfrauen ein besonderes Spiel für Bremmer? „Nein, eigentlich nicht, ich bin jetzt schon so lange in Deutschland und muss gestehen, dass ich ein bisschen raus bin aus der holländischen Handballszene. Ich kenne von Kwiek keine einzige Spielerin mehr.“  (rsm)

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