Vor 75 Jahren erstes Abitur am Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen

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Überraschende Anerkennung: Die hessische Regionalkoordinatorin der UNESCO-Schulen, Dr. Ulrike Nentwig, über-reichte Schulleiterin Dagmar Ipach und Johannes Salzig (von rechts) die Ernennung des Gustav-Stresemann-Gymnasiums zur mitarbeitenden UNESCO-Projektschule.

Bad Wildungen. Vor 75 Jahren hat am heutigen Gustav-Stresemann-Gymnasium der erste Jahrgang die Reifeprüfung abgelegt.

Damals allerdings noch in den Räumen der Stadtschule am Breiten Hagen. Mit einem Festakt in der Wandelhalle wurde dieses Jubiläum gefeiert.

In dieser Feier erhielt Schulleiterin Dagmar Ipach eine ungewöhnliche Anerkennung der Arbeit ihrer Schule. Die bisher schon „interessierte“ UNESCO-Projekt-Schule wurde zur „mitarbeitenden“ UPS hochgestuft. Die Regionalkoordinatorin der UNESCO-Schulen, Dr. Ulrike Nentwig, überreichte das Dokument und begründete den neuen Status mit den erfolgreichen Aktivitäten des GSG.

Bereits bei der Begrüßung beschrieb die Pädagogin die vielfältigen schulischen Aktivitäten vom zweisprachigen Unterricht über die Angebote für Migranten bis hin zum Schüleraustausch mit französischen, spanischen, ecuadorianischen, englischen, US-amerikanischen und südkoreanischen Schulen.

„Stolz auf so eine tolle Schule“ seien die Kreisgremien, betonte Landrat Reinhard Kubat.. Er sicherte seitens des Schulträgers jede mögliche Unterstützung bei den noch nicht abgeschlossenen Baumaßnahmen zu. Und Bürgermeister Volker Zimmermann erinnerte an das erste Abitur 1940, damals in der Schule am Breiter Hagen, bei dem vier Schüler wegen der Einberufung in den Krieg das vorzeitige Abitur erhielten.(zug)

Mehr über den Festakt lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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