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Jalilyan sorgt mit 60-Meter-Schuss für die Sehenswürdigkeit

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Zweikampf im fußball
Maßnahme: Der Wildunger Noray Jalilyan (dunkles Trikot) nahm im Spiel gegen Mengsberg Maß und erzielte das einzige Tor mit einem Flugball über 60 Meter. © bb

Wirkungsvolle Wildunger Willenskraft. Die abstiegsbedrohten Fußballer der SG erkämpften sich mit viel Lauf- und Einsatzbereitschaft einen wichtigen 1:0-Sieg (0:0) beim TSV Mengsberg.

Mengsberg – Die Wahrscheinlichkeit auf einen Dreier war für die Badestädter zusätzlich noch gesunken, denn Almedin Zahovic, Tom Windhausen und Björn Schnedler waren kurzfristig ausgefallen.

Nach einer Abtastviertelstunde hatte Mengsberg die erste große Torchance nach einer Ecke, aber Amin Kicin (17.) stand bei einem Kopfball genau an der richtigen Stelle auf der Torlinie und köpfte den Ball wieder zurück ins Feld. Nur drei Minuten später musste der Bad Wildunger Torwart Mario Wörmann schon eine Glanzparade aus sich herausholen, um den Ball nach einem Volleyschuss von Alexander Fey aus rund zehn Meter Entfernung abzuwehren.

Danach befreiten sich die Badestädter von dem Druck und erarbeiteten sich auch zwei Möglichkeiten. Der Schuss von Kicin (31.) ging knapp am Pfosten vorbei und auch die Einzelleistung von Eugen Ruf, der den Ball mit der Fußspitzen noch Richtung Tor brachte, kullerte knapp am Tor vorbei. So blieb bis zum Halbzeitpfiff die null auf beiden Seiten stehen.

Geistesblitz in der eigenen Hälfte

Die ersten Chance nach dem Wechsel hatten die Mengsberger. Nachdem Jan Brandner (47.) den Ball aus kurzer Distanz über statt ins Tor setzte, folgte in der 67. Minute die Sehenswürdigkeit dieser Begegnung: Der Wildunger Norayr Jalilyan führte den Ball noch in der eigenen Hälfte als ihn ein Geistesblitz durchfuhr. Er sah, dass Torwart Sacir Nikocevic zu weit vor den drei Alu-Stangen stand, er versuchte sein Glück mit einem Weitschuss und der Ball landete nach einem 60-Meter-Flug tatsächlich im Netz der Mengsberger.

Dieser tolle Treffer ist es wert, verteidigt zu werden. Vielleicht gingen die Wildunger Kicker tatsächlich mit dieser Einstellung in die Schlussphase dieses spannenden Spiels. Sie gingen nun mit viel Physis ans Werk, um den Vorsprung zu verteidigen. Dabei wurden sie lauthals von ihrem Trainer Jan Leimbach von der Seitenlinie aus dirigiert.

Die Partie wogte nun bis zur 75. Minute hin und her, dann bliesen die Mengsberger zur Schlussoffensive, aber die Wildunger Abwehr bot ihnen keine Lücke mehr an und so musste der Tabellenfünfte eine Heimniederlage hinnehmen.  rsm

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