Kirchensanierung mit Orgeleinweihung abgeschlossen

Stehende Ovation: Die Gemeinde dankte Organistin Elke Paul für ihr unermüdliches Engagement. Auf der Empore die renovierte Vogt-Orgel. Foto:  Zimmermann

Mandern. Vier Jahre lang wurde die Katharinenkirche vom Fußboden bis zum Dach erneuert. Mit der Wiedereinweihung der fast 132 Jahre alten und überarbeiteten Orgel wurde die Kirchenrenovierung nun abgeschlossen.

Nicht nur zu den Kirchenliedern erklang die Orgel. Bezirkskantorin Ulrike Tetzer spielte nach Abschnitten in der Predigt drei ganz unterschiedliche Kompositionen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wobei der Klangreichtum und die Fülle der musikalischen Möglichkeiten beeindruckte.

Zum eigentlichen, weil emotionalen Höhepunkt des Tages, entwickelte sich die Ehrung von Elke Paul, die sonst als Organistin der Gemeinde wirkt. Pfarrer Marpe erklärte zunächst, dass Frau Paul schon vor vier Jahren für ihre 25-jährige Tätigkeit nicht nur als Organistin, sondern auch für ihr breit gefächertes musikalisches Engagement in der Gemeinde geehrt werde sollte. Er sei sich mit ihr einig gewesen, dass die Wiedereinweihung der Orgel dafür besser sei.

Als Zugezogene sei Elke Paul „ein absoluter Glücksfall für Mandern“, betonte Pfarrer Marpe und stimmte mit der Gemeinde den Kanon „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“ an. Nach der Überreichung einer Urkunde sprach er nochmals seinen Dank aus und alle erhoben sich, um stehend zu applaudieren.

Nachdem auch Bezirkskantorin Tetzer eine bewundernde Laudatio gehalten und ein Blumengeschenk überreicht hatte, bedankte sich Elke Paul bei der Gemeinde, die sie „mit offenen Armen empfangen“ habe. Sie habe sich immer in Mandern wohlgefühlt, und Musik sei für sie von klein auf wie eine Therapie, nicht nur an der Orgel, auch beim Singen und Musizieren. Darum habe sie die Gruppe Viel-Saitig initiiert, bei deren Mitgliedern sie sich ebenfalls bedankte.

Die wiederum überraschten Elke Paul mit einem, auf eine ABBA-Melodie getexteten Danke-Lied, in das die Gemeinde teilweise einstimmte, und mit einem Blumenstrauß. Nach dem Segen wurde allen im sonnige Pfarrgarten ein Mittagessen geboten.

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