Abschied für SG-Spieler Carsten Laun

Kreispokalfinale: Unterschiedliche Voraussetzungen bei Altenlotheim und Bad Wildungen

Weg da: Carsten Laun (vorne, Bad Wildungen/Friedrichstein), im Laufduell mit Emin Dag (rechts, Ex-Wabern) und beobachtet von seinem Teamkollegen Dennis Stöcker, läuft in Altenlotheim nochmals auf. Archiv
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Weg da: Carsten Laun (vorne, Bad Wildungen/Friedrichstein), im Laufduell mit Emin Dag (rechts, Ex-Wabern) und beobachtet von seinem Teamkollegen Dennis Stöcker, läuft in Altenlotheim nochmals auf. Archiv

Als „guten Test in der Vorbereitung“ sieht Jörg Schäfer das Waldecker Kreispokalfinale am Samstag (17 Uhr) beim Gruppenligakonkurrenten TSV Altenlotheim an.

Altenlotheim. Nachdem sich die SG Bad Wildungen/Friedrichstein vor allem dank ihrer in der Fußball-Kreisoberliga beheimateten 2. Mannschaft für das Endspiel am Oberbach qualifiziert hat, werden die Kurstädter mit „einer gemischten Mannschaft“, so der SG-Trainer, beim TSV antreten.

Diese soll deshalb auch Reservetrainer Frank Vester, der bei der SG als Coach schon aufgehört hatte, noch einmal von der Seitenlinie aus anleiten, während sich Schäfer das Geschehen auf dem Altenlotheimer Sportplatz „von oben“ anschauen wird, „was ja dort gut geht“. Damit, dass das Bad Wildunger Kreisoberligateam dieses  Mal mit Spielern aus der Gruppenligamannschaft verstärkt werden wird, haben die betreffenden SG-Akteure „kein Problem“ so Schäfer.

Aus diesem Grund werden auch wegen der dadurch größeren Siegchancen die Offensivkräfte Jan Kramer und Waldemar Schubert, „die beide noch Trainingsrückstand haben“, so Schäfer, und auch Leistungsträger Tim Krollpfeiffer die SG II verstärken.

Für Carsten Laun, den jetzigen Trainer der 2. Mannschaft wird die Begegnung eine ganz besondere Partie sein, ist sie doch für das „Wildunger Urgestein“, so Schäfer, das Abschiedsspiel als Aktiver, wobei Laun in Altenlotheim von Anfang an spielen wird.

„Wenn die Jungs nun schon im Endspiel sind, wollen sie natürlich auch versuchen das Finale zu gewinnen“, sagt Schäfer und bescheinigt Gegner Altenlotheim „Offensivstärke“, wobei er TSV-Spielertrainer Robin Wissemann als Leistungsträger bei den Gastgebern ansieht.

Robin Wissemann: Derby Nummer eins

„Das Spiel hat Derbycharakter, da wird es auch Emotionen geben“, glaubt Schäfer, was auch Altenlotheims Spielertrainer Robin Wissemann so sieht. „Die Spiele gegen Bad Wildungen sind in den letzten Jahren zu unserem Derby Nummer eins geworden“, sagt der Angreifer. „Bad Wildungen hat eine recht ausgeglichene Truppe. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform entscheiden wird“, fügt er noch an.

Dabei bangt Robin Wissemann noch um den Einsatz von Abwehrallrounder Sascha von Drach, nachdem der Altenlotheimer Kapitän nach „einem Schlag auf das Knie“ zuletzt nicht trainieren konnte. Fehlen werden dem TSV zudem Stürmer Fabian Erber (Urlaub) und Rechtsverteidiger Tim Backhaus (Aufbautraining nach Knorpelschaden).

Daran, dass die Partie als Heimspiel für Altenlotheim ein Vorteil ist, glaubt Robin Wissemann noch nicht so recht, „da wir zu Hause in der letzten Saison nicht so gut waren. Deshalb hoffe ich, dass wir den Schalter wieder umlegen können“, sagt der Stürmer, der über 250 Zuschauer erwartet.

„Auch weil wir im Kreispokal fast immer mit der 1. Mannschaft gespielt, viel investiert und den Wettbewerb ernstgenommen haben, wollen wir uns dafür nun mit einem Sieg im Finale belohnen“, sagt der TSV-Spielertrainer.

Er hofft bei einem Einzug in den Hessenpokal auf einen attraktiven Gegner. „Ich weiß noch wie ich 14 Jahre alt war und Hessen Kassel im Pokal in Altenlotheim gespielt hat. Das war richtig geil“, erinnert sich Robin Wissemann an den 4:1-Sieg des KSV vor 1000 Zuschauern am Oberbach im September 2007. (jh)

Den Ball in der Hand: Beim Kreispokalfinale am Samstag wird der Altenlotheimer Angreifer und Coach Robin Wissemann, hier vor einem Einwurf, das Spielgerät auch wieder am Fuß haben.

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