Mediziner Dr. Wilhelm Schultheis wäre heute 150 Jahre alt geworden

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Bleibende Erinnerungen: Die Enkel von Dr. Wilhelm Schultheis, (von links) Peter, Dr. Hans und Dr. Justus Schultheis, vor einem Straßenschild mit dem Namen ihres Großvaters.

Bad Wildungen. Dr. Hans Schultheis, Dr. Justus Schultheis und Peter Schultheis werden heute auf dem Bad Wildunger Friedhof das Grab ihres Großvaters Dr. Wilhelm Schultheis besuchen und Blumen niederlegen.

Anlass ist die 150. Wiederkehr des Geburtstages des bekannten Bad Wildunger Arztes, der am 2. Februar 1865 in Kassel geboren wurde und am 9. Oktober 1936 in Göttingen verstarb.

In dem 1987 erschienen Buch „Die Wildunger Kur“ schrieb Professor Dr. Theodor Schultheis, Sohn von Dr. Wilhelm Schultheis, unter anderem über seinen Vater: „Nach dem Besuch des Gymnasiums in Marburg studierte er Medizin und wurde 1891 Assistent von Dr. Wolrad Marc in Bad Wildungen.

Operationen und Kutsche

Zwei Jahre später übernahm Schultheis die chirurgische Abteilung der Knappschaften in Königshütte und ließ sich 1896 als Chirurg in Bad Wildungen nieder und leitete wegweisend Operationen unter heute kaum vorstellbaren Bedingungen. Dr. Wilhelm Schultheis fuhr die erste Kutsche mit Gummireifen in Bad Wildungen und besaß in der Badestadt das erste Röntgengerät.“

Wo ein Gedenkrelief für den Mediziner angebracht wurde, lesen Sie heute in der gedruckten Ausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine

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