Fahrer verlor Bewusstsein

Metallgeländer bohrt sich in Auto: Zwei Verletzte in Bad Wildungen

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Das Metallgeländer bohrte sich bei dem Unfall in den Motorraum des Wagens.

Bad Wildungen. Weil er bei der Fahrt des Bewusstsein verlor, sind ein 22-Jähriger und seine 19-jährige Beifahrerin bei einem Unfall in Bad Wildungen verletzt worden.

Ein 22-jähriger Autofahrer hat in der Badestadt am Freitag kurz das Bewusstsein und dadurch die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Auto kam von der Straße ab und rammte ein massives Metallgitter, das sich in die Fahrzeugfront bohrte. Der Fahrer und seine Beifahrerin (19) wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Nach Polizeiangaben von Samstag kam es am Freitag gegen 18 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe einer Tankstelle zu dem Unfall. Der 22-Jährige befuhr mit einem Mercedes CLC die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Riesendamm, als er den Angaben zufolge kurz bewusstlos wurde. Der Wagen kam im Verlauf einer Rechtskurve nach links von der Straße ab und stieß gegen ein Metallgeländer - wenige Meter dahinter befindet sich ein steiler Abhang.

Geländer war nicht in den Fahrgastraum eingedrungen

Der Wagen riss das Geländer teilweise heraus, drehte sich und blieb auf der Wiese hinter der Barriere auf der Wiese vor dem Abhang stehen - das Geländer hatte sich in den Motorraum des Daimlers gebohrt, war aber glücklicherweise nicht in den Fahrgastraum eingedrungen. Wie schwer Fahrer und Beifahrerin bei dem Unfall verletzt worden waren, wusste der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizei am Samstag nicht. Die jungen Leute wurden jedenfalls mit Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht.

Der Unfall habe eine medizinische Ursache, Alkohol oder gar Drogen seien nicht im Spiel gewesen, hieß es. Glücklicherweise sei dem Auto im Moment des Unfalls kein anderer Wagen oder ein Radfahrer entgegen gekommen. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit 17.000 Euro an - an dem Mercedes war Totalschaden entstanden.

Quelle: 112-magazin.de

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