Vorbereitungen laufen

Samba lebt in Bad Wildungen weiter: Neues Konzept für Festival

Werbung auf vier Rädern: Die Organisatoren des Samba-Festivals Gereon Schoplick, Dirk Wöhler und Holger Niesczeri (von links). Es fehlt Rolf Walter. Foto:  Klein

Bad Wildungen. Die Aktionsgemeinschaft Wildunger Wirtschaftsförderung (AWWiN) und das Bad Wildunger Stadtmarketing bedauern, dass der einstige Wegbereiter und Leiter des Samba-Festivals, Jürgen Lehmann, nicht mehr zur Verfügung steht.

„Bad Wildungen und wir verdanken Lemmi Lehmann sehr viel. Er hat seit 2001 dem Veranstaltungsreigen der gesamten Region mit dem Festival einen wunderbaren neuen Farbtupfer hinzugefügt“, lobte AWWiN-Vorsitzender Bernd Ulrich sein außergewöhnliches Engagement und persönlichen Einsatz. „Selbstverständlich haben wir aber Jürgen Lehmanns Entscheidung zu akzeptieren.“

Die Frage, ob die etablierte Veranstaltung nun trotzdem weitergeführt werden könne und solle, haben die Verantwortlichen der AWWiN und des Stadtmarketings nach gründlicher Überlegung mit einem klaren „Ja“ beantwortet. „Samba in Nordhessen gehört einfach zu Bad Wildungen“, ist man sich einig.

Das neue Festivalkonzept verknüpft bewährte Angebote und Inhalte mit neuen Akzenten. Es setzt auf Kontinuität und behutsame Modifizierung und erhält auch einen neuen Namen. Maßgeblich für die Auswahl war das südamerikanische Lebensgefühl, die für diesen Kontinent und seine Menschen typische Mischung aus Sommer-Feeling, Lebensfreude und Musik. Deshalb lautet der neue Titel des Latin- und Sambafestivals Fiesta del Sol, erläuterte Dirk Wöhler von der Arbeitsgruppe.

In diesem Jahr werden allein mehr als 20 Percussion-Gruppen dabei sein, außerdem die beim Publikum besonders beliebte Guggemusik-Gruppe „Mühlengeischter“ aus Eigeltingen. Neben den bewährten Samba Batucada-Gruppen sollen künftig auch andere passende Stilrichtungen mit lateinamerikanischer Musik neue zusätzliche Zielgruppen ansprechen, erklärte Gereon Schoplick. Dazu gehörten beispielsweise Salsa, Son Cubano oder Latin Rock.

Auf der Promenade lädt eine Marktmeile zum Bummeln ein, das zugehörige gastronomische Angebot soll diesmal passend zum Thema des Festivals um Essensstände mit typischen lateinamerikanischen Speisen und Getränken sowie exotischen Cocktails bereichert werden.

Marktmeister Holger Niesczeri hat schon eine Vielzahl an Bewerbungen gesammelt. „Weitere Bewerbungen attraktiver Stände, am liebsten mit Bezug und passender Dekoration zum Festivalthema, sind natürlich willkommen“, sagte er.

Von Uli Klein

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