Schwerer Unfall auf Bundesstraße 253

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Bad Wildungen. Gegen 16.20 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 253 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei schwerverletzte und zwei leichtverletzte Personen zu Schaden kamen.

In der Folge wurde die Bundesstraße 253 für zwei Stunden voll gesperrt. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte befanden sich im Dauereinsatz.

Eine 32-jährige Frau aus Dillenburg war mit ihrem Sohn in ihrem weißen Skoda auf der Kreisstraße 40 von Reinhardshausen in Richtung Hundsdorf/Frankenberg unterwegs. An der Haltelinie zur B 253 stoppte sie ihren Wagen und übersah einen von links kommenden, bereits auf der B 253 in Richtung Frankenberg fahrenden schwarzen Opel Vectra. Als die 32-jährige Frau auf die Bundesstraße einbog, kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der 47-jährige Fahrer des Opels konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit der Fahrzeugfront in die linke Seite der Dillenburgerin, die dabei schwer verletzt- und nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit einem Rettungshubschrauber in das Kasseler Klinikum verlegt wurde. Ihr Sohn, der sich zu dem Zeitpunkt des Unfalls auf dem Beifahrersitz befand, kam mit leichten Verletzungen in ein Bad Wildunger Krankenhaus.

Auch der Opel-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Bei dem Zusammenstoß wurde der 47-jährige Marburger eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit zwei hydraulischen Schneidgeräten und zwei hydraulischen Spreizern aus dem Autowrack befreit werden. Ein hinzugerufener zweiter Helikopter flog den schwerverletzten Mann in eine Spezialklinik. Sein Sohn auf dem Beifahrersitz wurde leicht verletzt und konnte durch eine RTW-Besatzung in ein nahes Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Bad Wildunger Feuerwehr regelte während der Bergungsarbeiten den Verkehr. Abschließend wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. An dem Einsatz waren 29 Feuerwehrleute beteiligt, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Frank Volke inne. Insgesamt kamen bei dem Unfall zwei Rettungshubschrauber, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge aus Fritzlar und Bad Wildungen, sowie vier Rettungswagen zum Einsatz.

Die Schadenhöhe an den beiden Fahrzeugen gibt die Polizei mit 25.000 Euro an.

112-Magazin

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