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Seniorin aus Bad Wildungen um 500 Euro betrogen – Kripo sucht Zeugen

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Drogenhandel
Eine 79-jährige aus Bad Wildungen wurde um 500 Euro betrogen. (Symbolbild) © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/Symbolbild

Eine Seniorin aus Bad Wildungen wurde Opfer von Betrügern, die sich als Mitarbeiter eines Amtsgerichtes ausgaben, teilt die Polizei mit.

Bad Wildungen - Da die 79-Jährige dem Anrufer glaubte, übergab sie 500 Euro an einen „Geldboten“. Als die Wildungerin sich am nächsten Tag bei ihrer Hausbank meldete, wurde eine Angestellte misstrauisch und riet ihr sich bei der Polizei zu melden.

Der Anruf bei der Seniorin ging laut Polizei am Donnerstagnachmittag ein. Ein Mann stellte sich als Mitarbeiter des Amtsgerichtes Frankfurt vor. Er schilderte, dass gegen sie eine Forderung in Höhe von 600 Euro vorliege. Falls sie das nicht zahlen würde, müsse man ihr Konto sperren lassen.

An „Geldboten“ übergeben

Die Seniorin war verunsichert und glaubte dem betrügerischen Anrufer. Es wurde verabredet, dass das Geld von einem „Boten“ abgeholt wird. Gegen 17 Uhr erschien der angekündigte Geldbote. Die 79-Jährige übergab ihm 500 Euro und versprach, die noch fehlenden 100 Euro am nächsten Tag zu bezahlen.

Freitagmittag meldete sich der Betrüger erneut am Telefon und kündigte an, das restliche Geld am Abend abzuholen. Die Seniorin ging zu ihrer Hausbank, um die 100 Euro abzuheben und sich nach einer möglichen Kontosperrung zu erkundigen. Die Bankangestellte hatte den Verdacht, dass die Frau Opfer von Betrügern geworden war und riet ihr, den Sachverhalt bei der Polizei zu melden.

Fahndung nach etwa 25 Jahre altem Mann

Die Polizeistation Bad Wildungen nahm Ermittlungen auf. Der „Geldbote“ erschien aber nicht mehr an der Wohnung der Seniorin und wurde auch bei einer Fahndung nicht mehr angetroffen. Von ihm liegt folgende Beschreibung vor: Etwa 25 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß normale Statur, kurze, dunkle Haare, sprach Deutsch. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt. Sie sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter der Tel. 05631/9710.

Die Polizei rät zur Vorsicht bei dubiosen Anrufen. „Geben Sie niemals Ihre persönlichen Daten am Telefon heraus und bestätigen Sie diese auf Frage auch nicht. Lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck setzen.“  

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