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SG Goddelsheim/ Münden reist mit Sorgen zum Derby nach Bad Wildungen

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Was kommt auf uns zu? Daniel Butterweck (Goddelsheim/Münden) und der Bad Wildunger Johannes Süring (rechts) im Hinspiel. Sürings Einsatz am Sonntag ist offen.
Was kommt auf uns zu? Daniel Butterweck (Goddelsheim/Münden) und der Bad Wildunger Johannes Süring (rechts) im Hinspiel. Sürings Einsatz am Sonntag ist offen. © bb

Mitte November standen sich die Fußball-Gruppenligisten SG Bad Wildungen/Friedrichstein und SG Goddelsheim/Münden zuletzt gegenüber. Die Badestädter gewannen in Lichtenfels mit 3:2 und schon an diesem Sonntag (15 Uhr) erlebt der Waldecker Evergreen auf Kunstrasen in Altwildungen seine Neuauflage.

Bad Wildungen – Die Kontrahenten starten von recht unterschiedlichen Fundamenten aus. Jan Leimbach geht die Rückrunde mit einer guten Trainings- und Testphase im Rücken gestärkt an. Zwar musste auch der Wildunger Trainer wegen Ausfällen durch Covid-19 improvisieren. Aktuell befindet er selbst sich (nahezu symptomfrei) in Quarantäne, hofft aber, dass er am Sonntag an der Linie stehen kann. Dank des Kunstrasens haben die Gastgeber jedoch viel trainiert und getestet, dabei jeweils 6:1 gegen TSV Korbach und Volkmarsen sowie 1:0 gegen Zierenberg gewonnen.

„Wir bewerten die Ergebnisse nicht über, aber die Tendenz geht nach oben“, sagt Leimbach. Und die herbe 0:5-Schlappe gegen Mengsberg zum Abschluss der Hinrunde sei aufgearbeitet und abgehakt.

Was den Sonntag angeht, redet Leimbach nicht um den heißen Brei herum. „Wir wollen das kommende Spiel auch gewinnen, unsere gute Stimmung nutzen und Goddelsheim/Münden damit ebenfalls in den Abstiegskampf hereinziehen“, sagt er. Leimbach hat zuletzt Videotechnik eingesetzt, um das System seines Teams zu verfeinern. „Mit dem Gegner möchte ich mich nicht groß beschäftigen“, sagt er. „Natürlich wissen wir, dass Goddelsheim/Münden mit Mirco Grosche einen Ausnahme- und Unterschiedsspieler hat, den müssen wir in den Griff bekommen. Wir schauen mehr auf uns“.

Trainer Fresen: Schwierige Vorbereitung

Personell haben die Badestädter aufgestockt: Neben Neuzugang Mario Wörmann im Tor steht der wiedergenesene und voll belastbare Kevin Wathling erstmals in dieser Saison im Kader. Ob Janis Schuldt und Johannes Süring mitmischen können, war aber noch offen. Anders als sein Kollege Leimbach ist Jens Fresen von der Vorbereitung alles andere als begeistert. „

Sie hätte wirklich besser laufen können denn wir hatten zwei Wochen, in denen wir aufgrund unserer vielen Corona-bedingten Ausfälle nur sehr eingeschränkt trainieren konnten“, sagt der Trainer der Lichtenfelser. Dazu kam, dass sein Team nicht ein einziges Trainingsspiel mit „voller Hütte“ habe bestreiten können. „Einige haben nicht mal ein Spiel absolviert.“ Fresen sagt trotzdem, er sei froh, „dass es endlich wieder richtig losgeht“. Angesichts des Terminplans werde es auch Zeit.

Lichtenfelser wollen 2:3-Hinspielniederlage wieder ausgleichen

Den Gegner ordnet er ein als „kampfstarke Truppe, da müssen und werden wir uns auf einen heißen Kampf einstellen“. Ihm und den Spielern liegt besagte 2:3-Heimniederlage nach wie vor im Magen. „Das Spiel hat klar gezeigt, was passiert, wenn man den Abstiegskampf nicht annimmt. Ich hoffe, dass die bittere Niederlage bei den Jungs noch präsent ist, sodass wir am Sonntag eine Reaktion zeigen können“, sagt Fresen.

Auf den kompletten Kader kann er trotz der längeren Pause nicht zurückgreifen. Fresen verweist auf „krankheitsbedingte Ausfälle“, kann aber noch nicht sagen, wer am Sonntag wirklich fehlt. Winter-Neuzugang Sven Reppert, der sich gut eingefügt habe, könnte eine Alternative sein.

Auf den Platz sieht Fresen sein Team gut eingestellt. „Wir sind eine Mannschaft, die Fußball spielen will, daher sehe ich im Kunstrasen überhaupt kein Problem.“ Zudem habe man viel auf Kunstrasen gespielt und auch trainiert. Statistik: Goddelsheim/Münden liegt als Rangsiebter acht Plätze und sechs Punkte vor den Badestädtern. Beide Teams holten aus ihren letzten fünf Partien vor der Pause jeweils vier Punkte.  dv/bb

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