Stärken und Schwächen nennen

Online-Befragung zur Bad Wildunger Altstadt startet

Projektwebsite ist online: Marvin Coker und Elisabeth Jeckel vom Fördergebietsmanagement und Bürgermeister Ralf Gutheil hoffen auf zahlreiche Teilnehmer an der Umfrage zur Altstadt.
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Projektwebsite ist online: Marvin Coker und Elisabeth Jeckel vom Fördergebietsmanagement und Bürgermeister Ralf Gutheil hoffen auf zahlreiche Teilnehmer an der Umfrage zur Altstadt.

Die Bürger haben das Wort: Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ startet eine Online-Umfrage zur Bad Wildunger Altstadt.

  • Die Bad Wildunger Altstadt soll im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ aufgewertet worden.
  • Die Projekt-Website www.altstadt-bad-wildungen.de mit umfangreichen Informationen wurde freigeschaltet.
  • Bürger und Gäste werden aufgefordert an einer Umfrage zur Bad Wildunger Altstadt teilzunehmen.

Bad Wildungen – Mehr Qualität, Wohlfühlambiente und Pepp für die Altstadt – das wollen Akteure der Stadtentwicklung und viele beteiligte Bürger erreichen. Was bereits geschehen ist im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ und welche Aufgaben noch anstehen, darüber informiert eine neue Webseite, die am 15. November 2021 freigeschaltet wurde.

Die Meinung der Bürger hören

Unter der Adresse www.altstadt-bad-wildungen.de stehen wichtige Informationen über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das unter Beteiligung von Bürgern erarbeitet wurde. Wer die Seite anklickt, findet Möglichkeiten zum Mitmachen, Informationen über Förderprogramme und erarbeitete Projekte, Beratungsangebote und Altstadtakteure. Wünsche und Ideen können online genannt werden.

Das Büro Projekt-Stadt aus Kassel als beauftragtes Fördergebietsmanagement und weitere in die Entwicklung der Altstadt eingebundene Projektpartner liefern Hintergrundinformationen. Dazu gehören das Büro CIMA aus Hannover, das mit dem Aufbau einer Altstadtmanagement-Struktur beauftragt ist, sowie das Büro IKS Mobilitätsplanung, das ein Verkehrskonzept erarbeitet.

„Transparent über den Entwicklungsprozess informieren und die Bevölkerung mitnehmen“, das ist laut Marvin Coker vom Büro Projektstadt ein Ziel. Zudem sollen Bürger eingebunden werden. Erste Aktion im Rahmen des Beteiligungsprozesses ist eine Umfrage, erarbeitet vom Büro Cima. „Wir haben uns umgesehen in der Stadt und in den Geschäften und wollen jetzt die Meinung der Bürger hören“, erläutert Petra Bammann.

Stärken und Schwächen der Bad Wildunger Altstadt nennen

Einwohner und Gäste werden aufgefordert, Stärken und Schwächen der Altstadt aufzuzählen, Gründe für ihren Besuch zu nennen, das verwendete Verkehrsmittel und einiges mehr. Davon versprechen sich die Akteure wichtige Hinweise für die weitere Entwicklung.

Die Teilnahme an der Umfrage ist nach Angaben von Robert Hillgus aus dem städtischen Bauamt auch auf gedruckten Flyern möglich. Laut Michelle Godon vom Altstadtmanagement der CIMA läuft die Umfrage voraussichtlich vier bis sechs Wochen. Sie soll am Ende eine fundierte Einschätzung zur Altstadt und der Angebote ermöglichen.

„Umfrage ist wichtig für das Stimmungsbild“

Bammann hofft auf mehrere hundert Teilnehmer. „Die Umfrage ist wichtig für das Stimmungsbild, wir erheben aber keinen Anspruch darauf, dass sie repräsentativ ist.“

Beteiligen können sich Bürger auch im Gesamtprozess der Stadtentwicklung sowohl in Präsenz-Veranstaltungen als auch online. Letzteres sei in Zeiten steigender Infektionszahlen eine wichtige Ergänzung, sagt Bürgermeister Ralf Gutheil.

Fördergeld für private und öffentliche Sanierungsprojekte

Die Wildunger Altstadt ist ins Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen. Mit dem Start des Fördergebietsmanagements werden schrittweise die im Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) zusammengefassten Projekte umgesetzt. Die Kasseler Projektstadt betreut Stadtentwicklung und Fördermittelmanagement im Auftrag der Stadt. Bad Wildungen erhält zehn Jahre Fördergeld für öffentliche und private Sanierungen. Unter anderem ist die Umgestaltung des Marktplatzes sowie der Brunnenstraße zu einem Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität anvisiert.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt (NHW) mit Sitz in Frankfurt und Kassel ist Dienstleister in den Bereichen Wohnen, Bauen, Entwickeln. Mit 59 000 Mietwohnungen in 120 Kommunen in Hessen gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der NHW-Marke ProjektStadt werden Kompetenzfelder gebündelt für nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben. (Cornelia Höhne)

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