Startrompeter Walter Scholz wünscht sich ein volles Haus

Auftritt: Startrompeter Walter Scholz (77) spielt zum 40. Geburtstag der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg Foto: Höhne

Bad Wildungen. Er ist durch zahlreiche TV-Auftritte bekannt: Startrompeter Walter Scholz spielt jetzt in Bad Wildungen zugunsten der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg.

Zum 40. Geburtstag der Organisation gibt er mit Sänger und Komponist Uwe Busse am 31. Juli ein Konzert in der Wandelhalle. Beide Künstler stammen aus der Region; zugunsten der Lebenshilfe verzichten sie auf ihre Gage. Die Redaktion führte ein Interview mit Walter Scholz.

Herr Scholz, Sie sind gerade von einer Tournee zurück, genießen Sie eine Auszeit im schönen Schwarzwald? 

Walter Scholz: Ich war 14 Tage zu Live-Konzerten unterwegs, von Bayern bis Potsdam, und war in Magdeburg bei der Chorolympiade mit 92 Chören aus der ganzen Welt. Höhepunkt war die Welturaufführung des „Gebets der Vereinten Nationen“ für Trompete und große Chöre. Aber auch jetzt, wenn ich zu Hause in Achern bin, bin ich nicht untätig, sondern übe täglich zwischen drei und fünf Stunden bei Wind und Wetter.

Als Helsener Kind und heute im badischen Land daheim - da liegt Ihnen bei ihrem Auftritt in Bad Wildungen sicher die Heimwehmelodie auf der Zunge - oder? 

Scholz: Die Heimat darf man nie verleugnen. Ich glaube, kaum jemand aus Nordhessen macht so viel Werbung für das Waldecker Land wie ich. Und in meiner Heimat habe ich auch mit dem Musizieren begonnen, vor langer Zeit im Posaunenchor.

Melodien, die von Herzen kommen - das verbinden Musikfreunde mit dem Startrompeter. Ihr Herz schlägt aber auch für behinderte Menschen. 

Scholz: Mein Vater war behindert, saß viele Jahre im Rollstuhl und war im Bathildisheim. Ich habe immer gesagt: Wenn es mir mal besser geht, engagiere ich mich dafür. Inzwischen habe ich unzählige Konzerte zugunsten von Behinderten gegeben. Ich bin Botschafter des Kinderhilfswerks ICH und seit 50 Jahren Mitglied der Lebenshilfe.

In Wildungen treten Sie an der Seite eines Sängers und Songwriters auf, der seit 30 Jahren im Showgeschäft ist - wer hatte die Idee zu dem Arolser Duo? 

Scholz: Uwe Busse ist ein enger Freund von mir. Ich habe oft gesagt: „Wir müssen mal etwas zusammen machen.“ Ich freue mich schon auf das Konzert am 31. Juli in der Wandelhalle.

Auf was dürfen sich die Zuhörer freuen? 

Scholz: Auf ein sehr abwechslungsreiches Programm mit vielen neuen Akzenten. Ich beherrsche alles - von der Klassik bis zum Gassenhauer.

Was wünschen Sie sich an dem Abend in Bad Wildungen?

Scholz: Ein volles Haus, denn der Eintritt kommt komplett der Lebenshilfe zugute. Und ich wünsche mir, dass wir den Leuten viel Freude bereiten.

Und was wünschen Sie der Lebenshilfe zum 40. Geburtstag? 

Scholz: Dass sie es schafft, ihre Arbeit für Behinderte noch lange so weiterzuführen.

Vorverkauf: Gerhard Schaller, Vorsitzender der Lebenshilfe-Stiftung, hat das Konzert der beiden heimischen Starmusiker für Freitag, 31. Juli, um 19 Uhr in der Wildunger Wandelhalle eingefädelt. Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro unter Tel. 05631/50060 oder per E-Mail an info@LHW-WF.de. (höh)

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