Ein Stern soll Kreisel in Bad Wildungen zieren

So soll es einmal aussehen: An der Wäschebachkreuzung in Bad Wildungen wird ein 3,3 Meter hoher goldener Stern des Stadtwappens aufgebaut. Fotomontage:  nh

Bad Wildungen. Zwei außergewöhnliche Ideen sollen an den Verkehrskreiseln an der Wäschbachkreuzung und am Lindentor in Bad Wildungen umgesetzt werden.

Das Stadtparlament stimmte am Montag für die Gestaltung nach den Vorschlägen des Paderborner Künstlers Andreas Kopp.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt einen Gestaltungswettbewerb für beide Kreisel auf den Weg gebracht. Andreas Kopp gewann den ersten Preis. Seine Ideen:

• Für den Wäschebachkreisel ist der golden leuchtende Stern des Stadtwappens vorgesehen – als 3,30 Meter hohe polierte und freistehende Skulptur aus Edelstahl.

• Am Lindentor sollen 13 bunte Markierungsnadeln à la Google-Maps installiert werden. Die Zahl der 2,20 Meter hohen Nadeln entspricht der Anzahl der Bad Wildunger Stadtteile, ihre Anordnung der Lage in der Gemarkung.

„Wenn wir Aufmerksamkeit erregen wollen, müssen wir etwas tun, was andere nicht tun“, sagte Bürgermeister Volker Zimmermann. Er ist überzeugt, dass sich viele Menschen die beiden Verkehrskreisel an der Wäschebachkreuzung und am Lindentor angucken werden.

Das Stimmung im Parlament war durchwachsen. Die Stadtverordneten stimmten schließlich einstimmig für den Stern am Wäschebach – und mit hauchdünner Mehrheit von 16: 15 Stimmen (eine Enthaltung) für die Markierungsnadeln.

Mehr über die Diskussion im Parlament um die Kreiselgestaltung lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.

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