War es doch kein Hund?

Tote Galloway-Kuh in Hundsdorf: Wolf-Foto verstärkt Spekulationen

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Schnappschuss einer Fotofalle: Dieses Bild eines Wolfes entstand im Wald bei Söhrewald-Wellerode (Kreis Kassel).

Hundsdorf. Zwei Wochen nach dem Tod einer trächtigen Gallowaykuh auf einer Weide bei Hundsdorf (Bad Wildungen) ist der Fall noch immer ungeklärt. Nach der Sichtung im Söhrewald kommt nun neben einem Hund auch ein Wolf in Frage.

Die Polizei vermutete nach Bekanntwerden des Falls, dass das Tier von einem freilaufenden Hund gehetzt, gebissen und durch einen Sturz auf der Flucht tödlich verletzt wurde (HNA berichtete). Angesichts einer Wolfsichtung bei Söhrewald-Wellerode erscheint die zunächst angenommene Version nun nicht mehr die einzig denkbare zu sein.

Die Gallowaykuh starb in der Nacht vom 8. auf den 9. April durch einen Genickbruch. Den hatte sich das Tier zugezogen, als es an einer Böschung stürzte - offenbar auf der Flucht vor einem Tier. Am Kadaver der Kuh fanden sich zahlreiche tiefe Bisswunden.

Kurz nach Veröffentlichung des Falls wurden Stimmen laut, die nicht einen Hund, sondern einen Wolf hinter der Tiertragödie vermuteten. Neue Nahrung bekommt diese Auffassung nun von der Tatsache, dass ein Wolf kürzlich bei Söhrewald-Wellerode südöstlich von Kassel in eine Foto-Falle tappte (HNA berichtete). Ob es sich um diesen oder einen weiteren Wolf handelt, der bei Hundsdorf zubiss, könne man weder bestätigen noch dementieren, sagt Polizeisprecher Volker König. „Wir haben weder Hinweise auf einen wildernden Hund noch auf einen Wolf erhalten“, erklärt er.

Im Fall der toten Galloway-Kuh bittet die Polizei weiterhin um Hinweise unter: 05621/7090-0.

www.112-magazin.de

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