Teambuilding-Einheit als Überraschung

Endlich mal was mit Ball: So geht‘s weiter im Vipers-Trainingslager

Warten an der Bushaltestelle: Trotz der harten Trainingseinheiten in den niederländischen Dünen in Egmond aan Zee haben die Spielerinnen der Bad Wildunger Vipers immer noch gut Lachen.
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Warten an der Bushaltestelle: Trotz der harten Trainingseinheiten in den niederländischen Dünen in Egmond aan Zee haben die Spielerinnen der Bad Wildunger Vipers immer noch gut Lachen.

Wie ergeht es den Handballerinnen der HSG Bad Wildungen im Trainingslager in den Niederlanden. Wir blicken ein zweites Mal hinter die Kulissen.

Egmond aan Zee – Morgens aufstehen und direkt an den Strand gehen. Was gibt es Schöneres? Bis dahin stimmen die Handballerinnen des Bundesligisten HSG Vipers Bad Wildungen bestimmt noch zu, aber was sich dann vor dem Frühstück am Strand von Egmond aan Zee ereignet, kann schön sein, muss es aber nicht.

Trainerin Tessa Bremmer hat ihren Spielerinnen einen Lauf über 13 Kilometer am Strand verordnet. Nein sagen, geht nicht. Also los, immer dem schäumenden Meer an der Nordseeküste entlang. Bremmer und ihr neuer Co-Trainer Sebastian Wrzosek stellen ihren Spielerinnen allmorgendlich während diesem Trainingslager eine Aufgabe vor dem ersten Schluck Tee oder Kaffee.

Vipers: Dünen sind nicht immer herrlich

Mal ist Laufen angesagt, denn ein Workout an der Treppe oder noch anstrengender, Bergläufe mit unterschiedlichem Tempo in den Dünen. Danach hat sich jede Spielerin ihre Frühstück nach dem Duschen sportlich verdient. Doch lange Zeit zum Ausruhen haben sie nicht, denn sobald sie Aufgegessen haben, wartet schon die nächste Bewegungseinheit auf sie. Zum Glück ist es diesmal eine mit Ball, werden einige Spielerinnen sagen. Ein Bus bringt sie zum Sportzentrum.

In der Halle dürfen sie dann endlich den Ball in die Hand nehmen, nicht umsonst haben sie sich schließlich diese Sportart nur wegen diesem rundem Ding ausgesucht. Doch auch hier kommen sie gehörig ins Schwitzen. Die Taktgeber Bremmer und Wrzosek verlangen, Spielzüge einzuüben und die neuen Spielerinnen in die gewohnten Abläufe zu integrieren. Nicht nur die taktischen Ansätze werden hier mit der Mannschaft besprochen und trainiert, sondern das Trainerteam pickt sich auch immer wieder einzelne Spielerinnen heraus, um an ihren individuellen Stärken und Schwächen zu arbeiten.

Zudem nimmt Bremmer abseits des Trainings die Gelegenheit wahr, um intensive Einzelgespräche zwischen der sportlichen Leitung und den Spielerinnen zu führen. Nach dem Mittagessen im Hotel ist ein wenig Ausruhen drin, bevor es wieder zum Training an den Strand geht. Mit Spannung erwarten die Spielerinnen die Einheit Teambuilding…. Wie sie gestaltet wird, ist jedes Jahr eine Überraschung.  (red/rsm)

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