Tier konnte nicht mehr laufen

Reh angefahren und geflüchtet - Polizei setzt Waffe ein

Bad Wildungen-Hundsdorf. Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Samstag ein Reh angefahren, dann flüchtete er. Die Polizei musste zur Waffe greifen.

Laut Polizei hatte das Auto das Reh am Ortsausgang von Hundsdorf angefahren. Der Pkw erwischte das Tier im Beckenbereich, so dass es nicht mehr flüchten konnte und verletzt auf der Fahrbahn liegen blieb. Ohne sich um das leidende Tier zu kümmern, setzte der Autofahrer seinen Weg fort. Eine junge Frau erreichte den Unfallort um Mitternacht und rief über ihr Handy die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen.

Die Beamten versuchten, den Jagdausübungsberechtigten zu informieren, der war aber nicht erreichbar. Daraufhin musste das Tier von einem Polizisten mit der Dienstwaffe erlöst werden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Wildunfälle grundsätzlich zu melden sind. Zum einen, um die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu gewährleisten, da verletzte Tiere ein Verkehrshindernis darstellen, zum anderen, um den Tieren unnötiges Leid zu ersparen.

Übrigens: Viele Versicherungen verlangen mittlerweile einen schriftlichen Nachweis der zuständigen Polizeibehörde nach Wildunfällen, falls dieser fehlt, können die Versicherungen die Leistungen verweigern.

112-magazin.de

Rubriklistenbild: © dpa-tmn

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