Bad Wildungen einer von vier Erstligisten

Vipers sind heiß auf Turnier in Fritzlar

Abgehoben: Die Bad Wildungerin Jana Scheib (Zweite von links), hier beim Sprungwurf gegen die Bensheimerinnen Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel und Lisa Friedberger (von links), trifft beim Turnier in Fritzlar auf die Neu-Buxtehuderin Maxi Mühlner (rechts).
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Abgehoben: Die Bad Wildungerin Jana Scheib (Zweite von links), hier beim Sprungwurf gegen die Bensheimerinnen Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel und Lisa Friedberger (von links), trifft beim Turnier in Fritzlar auf die Neu-Buxtehuderin Maxi Mühlner (rechts).

„Wir sind extrem heiß wieder vor Zuschauern zu spielen“, sagt HSG-Trainerin Tessa Bremmer vor dem Turnier in Fritzlar.

Bad Wildungen - Nachdem die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen in dieser Woche in ihre zweite Vorbereitungsphase gestartet sind, bestreitet das neuformierte Team beim 9. Domstadt-Cup seine ersten Spiele. Nach „viel Arbeit an der Athletik aber auch im taktischen Bereich“, so Bremmer, steht bei den Vipers nun wieder der Handball im Mittelpunkt.

Zwar gewann der Tabellenelfte der Vorsaison 2019 die letzte Veranstaltung im benachbarten Fritzlar, die im Jahr darauf wegen der Coronapandemie ausfiel, doch Bremmer hat die Titelverteidigung überhaupt nicht im Blick. „Die Spiele zu gewinnen, hat für mich keine Priorität. Das Turnier ist eine Standortbestimmung für uns, aber nicht in Bezug auf die anderen Mannschaften. Deshalb werde ich auch bei meinen Wechseln keine Rücksicht auf die jeweiligen Ergebnisse nehmen“, sagt die Niederländerin.

Während die Erstligisten TSV Bayer 04 Leverkusen und HSG Bensheim/Auerbach zusammen mit Erstligaabsteiger 1. FSV Mainz 05 und Drittligist SV Germania Fritzlar die Gruppe A bilden, treffen die Vipers in der Gruppe B bei den über jeweils 2 x 20 Minuten ausgetragenen Begegnungen auf die Zweitligisten VfL Waiblingen (Samstag, 12 Uhr) und TuS Lintfort (Sonntag, 11 Uhr) sowie zwischendurch auf Erstligakonkurrent Buxtehuder SV (Sa., 18 Uhr).

Zumindest Gruppenzweiter, womit das Spiel um Platz 3 (Sonntag, 16 Uhr) erreicht wäre, sollte Bad Wildungen werden, das den ersten Platz in der zweiten Staffel mit Buxtehude unter sich ausmachen dürfte. „Gegen die Zweitligisten sollten wir nicht verlieren“, sagt Bremmer.

Dabei traut sie den zuletzt sechstplatzierten Waiblingerinnen, die vom Ex-Mainzer Coach Thomas Zeitz trainiert werden, in der neuen Saison zu, „dass sie auch wegen ihres finanziell extremen Potenzials oben mitspielen werden“. Dies ermöglichte auch die Verpflichtung der ehemaligen Zweitligatorschützenkönigin und kroatischen Rückraumspielerin Diana Sabljak von Zweitligaabsteiger SG Kirchhof.

Als Vierter spielte auch Lintfort um die Ex-Leverkusenerin Prudence Kinlend zuletzt oben mit. Auch wegen seiner sieben Verletzten sieht Bremmer Buxtehude derzeit „nicht so breit aufgestellt“.

Quintett vor Debüt

Im Gegensatz zum Erstligazehnten kann die Bad Wildunger Trainerin in der frisch sanierten Sporthalle der König-Heinrich-Schule auf ihren kompletten 16-köpfigen Kader setzen, der mit viel Tempo agieren soll. Dabei sollen die insgesamt sechs Abgänge von Maria Ines Da Silva Pereira (SirR 1 de Maio), Sabine Heusdens (Karriereende), Vanessa Magg (BT Füchse Bruck-Trofaiach), Miranda Schmidt-Robben (Karriereende), Alina Otto (Ziel unbekannt) und Maxi Mühlner (Buxtehuder SV) von Anika Hampel (1. FSV Mainz 05), Leonie Patorra (SG BBM Bietigheim), Verena Oßwald (EH Aalborg), Julie Hafner (Borussia Dortmund U19) und Jolina Huhnstock (Thüringer HC) mehr als nur kompensiert werden. So wird gleich ein Quintett in Fritzlar sein Debüt im Trikot der weiter verjüngten Vipers geben. (jh)

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