Vom 9. bis 12. Dezember

Bad Wildungen: Weihnachtsmarkt von der Altstadt bis zur Brunnenallee

Weihnachtsmarkt bis zum Kurschattenbrunnen: AWWiN!-Vorsitzende Angelika Lötzer, Stellvertreter Heinz-Dieter Nobis, Marktmeister Hans-Martin Lötzer sowie Christoph Jarkow und Ute Kühlewind vom Stadtmarketing (von rechts) wollen mit mehr Abstand ein stimmungsvolles Markttreiben unter Corona-Bedingungen organisieren.
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Weihnachtsmarkt bis zum Kurschattenbrunnen: AWWiN!-Vorsitzende Angelika Lötzer, Stellvertreter Heinz-Dieter Nobis, Marktmeister Hans-Martin Lötzer sowie Christoph Jarkow und Ute Kühlewind vom Stadtmarketing (von rechts) wollen mit mehr Abstand ein stimmungsvolles Markttreiben unter Corona-Bedingungen organisieren.

Nach einjähriger Corona-Pause soll am dritten Adventswochenende wieder ein Weihnachtsmarkt in Bad Wildungen stattfinden.

  • Nach einjähriger Pandemie-Pause soll am dritten Adventswochenende wieder ein Weihnachtsmarkt in Bad Wildungen stattfinden.
  • Das viertägige Markttreiben vom 9. bis zum 12. Dezember 2021 in Bad Wildungen ist abgestimmt auf die aktuellen Corona-Regeln.
  • Neu beim Weihnachtsmarkt in Bad Wildungen: Weniger Stände, aber eine verlängerte Marktmeile von der Altstadt zum Kurschattenbrunnen, Verzicht auf eine Bühne, außerdem sind viele „Walking Acts“ an unterschiedlichen Standorten geplant.

Ausgearbeitet wurde ein neues Konzept zu den aktuellen Pandemie-Regeln. Weniger Stände, verlängerte Marktmeile von der Altstadt bis zum Kurschattenbrunnen, Verzicht auf eine Bühne und entzerrte Aktionen sollen Menschenansammlungen vermeiden helfen.

35 Stände vom Marktplatz bis zum Kurschattenbrunnen

„Wir setzen alles daran, dass der Markt wieder stattfinden kann,“ sagt Marktmeister Hans-Martin Lötzer. Der Vorstand der Gewerbevereinigung AWWiN! mit Vorsitzender Angelika Lötzer, Stellvertreter Heinz-Dieter Nobis sowie Christoph Jarkow und Ute Kühlewind vom Stadtmarketing haben zusammen mit dem Ordnungsamt die Planungen für den Markt vom 9. bis zum 12. Dezember abgestimmt.

Die Stände werden fast halbiert auf 35, der Markt erstreckt sich vom Marktplatz bis zum Kurschattenbrunnen und leitet über zur mobilen Eisbahn auf dem Parkplatz Brunnenallee 1. Kleinere Tischgruppen, weihnachtlich dekoriert, laden zum Verweilen ein.

Hexenhäuschen, Märchen und Streichelzoo

Weil mehr Abstand zwischen den Ständen einzuhalten ist, seien die Geschäfte verstärkt gefragt, sich mit Dekorationen einzubringen, sagt AWWiN-Vorsitzende Lötzer. Jarkow nennt die wichtigsten Corona-Regeln: „In engeren Bereichen, in denen sich mehr Menschen begegnen, sollte eine Maske getragen werden. Alle Marktbetreiber müssen ein Hygienekonzept vorweisen.“

Hexenhäuschen mit Hänsel und Gretel, Märchenlesungen und Streichelzoo bereichern den Markt. In der Stadtkirche gibt es eine Krippenausstellung. Das Christkind nimmt Briefe an den Weihnachtsmann entgegen. Am Sonntag fährt der Weihnachtsmann mit einer Kutsche in die Altstadt und verteilt an festgelegten Stationen Weihnachtstüten an Kinder.

Live-Musik an wechselnden Standorten

Beim Musikprogramm setzen die Organisatoren auf „Walking Acts“ an wechselnden Standorten. Live dabei sind: Kurorchester, Feuerwehr-Musikzug, Gesangstrio „Klavier, Cello, Gitarre“, Achim und Eva, Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde, „Walking Santas“, „Original Edertaler Spitzbuben“, Frankenberger Festbläser, Betty Bier.

In der Stadtkirche gibt es ein adventliches Programm. Das Jugendhaus beteiligt sich mit einem Gruppenrollenspiel, das Mehrgenerationenhaus lädt zu kreativen Angeboten ein. Eine Tombola mit 200 Gewinnen und der Wildunger Adventskalender umrahmen die Aktionen für große und kleine Besucher.

Nach aktuellem Stand alle Anforderungen erfüllt

„Der Weihnachtsmarkt ist für die Gewerbetreibenden unheimlich wichtig“, sagt die AWWiN!-Vorsitzende. Die Planungen würden trotz der derzeit hohen Infektionszahlen mit Optimismus weiter voran getrieben, denn nach aktuellem Stand würden alle Anforderungen erfüllt. „Falls sich die Lage wegen übergeordneter Beschlüsse ändern sollte, dann würden wir kurzfristig absagen“, ergänzt Stadtmarketing-Chefin Kühlewind. (Cornelia Höhne)

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