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Weihnachtsmarkt Bad Wildungen am Wochenende sehr gut besucht

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Einer von vielen Musik-Programmpunkten: Aktive des Wildunger Feuerwehrmusikzuges am Marktplatz.
Einer von vielen Musik-Programmpunkten: Aktive des Wildunger Feuerwehrmusikzuges am Marktplatz. © Rainer Rüsch

Zurück zu den Wurzeln, in die Bad Wildunger Altstadt: So lautete das Motto beim Weihnachtsmarkt Bad Wildungen im Jahr eins nac Corona.

Bad Wildungen – Das Konzept ist nach zwei Jahren der Corona-Zwangspause, in denen das Organisationsteam aus AWWiN und Stadtmarketing notgedrungen auf Behelfslösungen zurückgriff, am dritten Adventswochenende voll aufgegangen. Konzentriert auf das Fachwerkviertel zwischen Post- und Marktplatz schufen – Energiesparzwänge hin oder her – alle Beteiligten mit einer gelungenen Kombination aus Dekoration, kulinarischer Mischung, viel Musik und vielen kindgerechten Programmpunkten eine gemütliche wie anregende vorweihnachtliche Stimmung und Atmosphäre.

Während es in der Vor-Corona-Zeit mit unterschiedlichem Erfolg mehrfach den Versuch gab, den Wildunger Weihnachtsmarkt größer aufzuziehen, zeigte die Ausgabe 2022: den Fokus aufs Wesentliche zu richten, trifft den Nerv vieler Besucherinnen und Besucher.

Viel Musik im Programm

Sich mit Freunden und Verwandten, Arbeitskollegen und Vereinskameraden bei leckerem Glühwein, Grillspezialitäten oder anderen Leckereien zu treffen, um die Adventszeit gemeinsam zu genießen, darum geht´s. Besonders der Samstag nach Einbruch der Dunkelheit zog viele Menschen in die Wildunger Altstadt, so dass man am einen oder anderen Stand auch mal warten musste. Nicht schlimm, denn die vielen musizierenden Orchester und Einzelkünstler verkürzten die Wartezeit.

Im Organisationsteam gab es zuvor die Sorge, dass der Fritzlarer „Advent in den Höfen“ – ungewohnter Weise ebenfalls aufs dritte Adentswochenende gelegt – spürbar Publikum abziehen würde. Dieser Effekt blieb jedoch aus, weil Bad Wildungen mit seinem Weihnachtsmarkt mit einem anderen Konzept daher kam, mit schönen Anziehungspunkten für Kindern, zu denen die „Eiszeit“ in der Nähe naturgemäß zählte, mit größerer Abwechslung an Speise- und Getränkeständen und vor allem einem umfangreicheren, vielseitigen Musikprogramm. „Das war einer der besten Wildunger Weihnachtsmärkte seit langer Zeit“, meinte ein Altstadtbewohner in einer persönlichen Bilanz.

Den traditionellen Höhepunkt zum Abschluss in der Altstadt setzte dann gestern der Besuch von Weihnachtsmann und Christkind auf dem Marktplatz. Der dritte Advent klang aus mit dem „Oratorio de Noël“ von Camille Saint-Saëns, dargeboten in der Stadtkirche durch die Wildunger Kantorei unter Leitung von Kantorin Dong-Ah Kim.  (rü/su)

Mehr Bilder vom Wildunger Weihnachtsmarkt

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