Jedes Jahr mit neuen Ideen

Bad Wildungen wird österlich – Mehr als 12.000 Eier verarbeitet

Einsatz in der Brunnenallee: Fleißige Helfer – hier von links Käthe Seipp, Margret Scheerer, Dunja Hesse und Wolfgang Roßmann – bepflanzen die Entenfamilie mit Stiefmütterchen. Foto:  Schade

Bad Wildungen. „Es ist jedes Jahr eine neue Herausforderung“, sagt Angelika Lötzer. Die Floristmeisterin hat die Federführung für die Vorbereitung und Gestaltung des Osterschmucks übernommen, den eine Besonderheit ausweist:

Alle kleinen und großen Elemente und auch die Farbkombinationen werden jedes Jahr völlig neu entworfen und gestaltet. So dominieren in diesem Jahr die Farben gelb, orange und grün, dem Brunnen am Kaiserhof wurde eine Krone aufgesetzt.

Bis zum Wochenende soll nach Auskunft von Angelika Lötzer der Aufbau abgeschlossen sein. Dann werden neun große Brunnen, ein Drei-Meter-Ei und die mit Stiefmütterchen bepflanzte Entenfamilie auf der Brunnenallee die Stadt wieder in „Hessens Osterstadt Nummer eins“ verwandeln, wie das Stadtmarketing schwärmt.

Bereits zum 19. Mal legt Bad Wildungen den Osterschmuck an. Seinen Ursprung hat das österliche Farbenspektakel im Jahr 1994, als Patienten der damaligen Kurklinik Waldeck in einen Osterbaum hinter der Plastik Flötenspieler kreierten. Zu Ostern 1998 gab es dann erstmal eine Dekoration der Brunnen mit Eiern, Blumen und Girlanden.

Seit Wochenbeginn sind wieder bis zu 25 Helfer der Wirtschaftsgemeinschaft AWWiN im Einsatz, um den Brunnenschmuck anzubringen. Und nicht nur an den Brunnen: Erstmals sollen in diesem Jahr auch das Scharnier und die Kreisel einbezogen werden. Unterstützt werden sie dabei von der Stadt, dem Bauhof und dem Stadtmarketing.

Schon seit vier Wochen sind sie im alten Gaswerk im Einsatz, haben die Gestelle für die Brunnen mit Girlanden aus Buchsbaum und Eierketten umwickelt. Lötzer: „Wir haben mehr als 12.000 Kunststoffeier verarbeitet.“

Um das riesige Ei und die Entenfamilie kümmert sich eine Helfertruppe um das Ehepaar Hedi und Wolfgang Roßmann, die mit zu den Initiatoren des Osterschmucks zählen. Die Gestelle wurden mit Torf und Blumenerde gefüllt. 1400 Stiefmütterchen zieren die Enten, weitere 750 das Ei – gestiftet von Kliniken und gastronomischen Betrieben.

Im Stadtteil Reinhardshausen werden die Besucher in der Hauptstraße zu Ostern wieder auf der Osterhasenallee mit handbemalten Hasenfiguren begrüßt. Die Regie für Gestaltung und Aufbau führt der Gemeinde-, Kur- und Verkehrsverein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.