Viel Applaus im Kursaal

Zeitreise durch 60 Jahre: Musikzug der Feuerwehr feierte Geburtstag

Der Musikzug begrüßte seine vielen Gäste: Dirigent Frank Parlow führte durch den Abend. Fotos: Rüsch

Bad Wildungen. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen feierte mit einem Konzert Geburtstag. Er bot eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen 60 Jahre. Dirigent Frank Parlow führte durch das Programm.

Zahlreiche Ehrengäste aus Landkreis und Stadt waren im Kursaal der Wandelhalle dabei, darunter auch die Altbürgermeister Reinhard Grieneisen, Dr. Albrecht Lückhoff, Klaus Schmutzler als Vertreter der Stadt, Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nawrotzki und Stadtbrandinspektor Ralf Blümer.

Der Dirigent des 40-köpfigen Orchesters und Moderator des Abends, Frank Parlow, brachte die Zuhörer mit Anekdoten und Informationen aus dem Vereinsleben sowie der Präsentation der in den 60 Jahren aktuellen Musiktitel das Publikum in Stimmung.

Lyra kam zum Einsatz

Mit einem Jagdhorn-Intro startete das Orchester die abwechslungsreiche musikalische Zeitreise. Mit dem Kyffhäuser Turnermarsch, bei dem sich Aktive mit Piccolo und Flöten in Szene setzten, kam nach 15 Jahren Abstinenz wieder eine Lyra zum Einsatz. Das Orchester überzeugte die Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditioneller Blasmusik, moderner Unterhaltung bis hin zu schwierigen Konzertwerken. Zum Repertoire zählten „Wo der Wildbach rauscht“, „Märchenwalzer“, „Halleluja“ und Titel von Udo Jürgens. Hervorragende Solisten wie Christian Krummel (Trompete), Daniel Huy (Sopransaxophon) und Kristina Paul (Flöte) spielten Musikstücke, die dem Publikum besonders gefielen.

Matthias Göbel von den Iron Hill Highland Pipers.

Imposant war der Auftritt des Musikzuges zusammen mit den Sängern der Liedertafel Altwildungen mit dem Lied „In Junkers Kneipe“. Matthias Göbel von den Iron Hill Highland Pipers sorgte mit dem Dudelsack und dem Lied „Highland Cathedral“ bei völliger Dunkelheit im Zusammenspiel mit dem Musikzug für Gänsehaut pur. „Amazing Grace“ wurde als Dudelsack-Soli gespielt, für das es viel Applaus gab. Eine Tanzgruppe in Nonnenkostümen - Musikerinnen des Orchesters - sorgte bei dem Stück „I Will Follow Him“ vor der Bühne für „Sister-Act-Feeling“. Sport vor der Bühne entwickelte sich bei einer Sparringsrunde zum Titel „Gonna fly no“. Manfred Nikoleit als Rocky und Karl-Heinz Graß als Coach gaben bis zum völligen KO alles.

Der Musikzug schafft es jedes Jahr wieder, sein Jahreskonzert abwechslungsreich und humorvoll zu gestalten. Das Konzert endete mit der Deutschen Nationalhymne, auch mit dem Blick auf die Maueröffnung vor 25 Jahren. Mit lange anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum beim Musikzug. Der musikalische Leiter, Frank Parlow, bedankte sich bei seinem Orchester mit den Worten: „Ihr seid einfach geil!“

Von Rainer Rüsch

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