Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Maschinen wurden vorgeführt

2500 Besucher bestaunten Schlepper beim Frohnhäuser Feldtag

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Interessierte Besucher: (von links) Ernst Clemens (Rennertehausen), Walter Jacobi (Battenberg) und Besitzer Heinrich Bonacker (Ernsthausen) fachsimpelten über einen Eicher Tiger, Baujahr 1962.

Frohnhausen. Wieder gut 2500 Besucher sind am Sonntag zum Feldtag in Frohnhausen gekommen. Dort gab es rund 200 Schlepper und allerlei landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von früher und heute zu sehen. Vor allem Liebhaber alter Traktoren kamen auf ihre Kosten

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Bernd Strieder am Sonntagmittag mit Blick zum nur leicht bewölkten Himmel. Der Regen der vergangenen Tage hatte dem Gassacker, auf dem der achte Frohnhäuser Feldtag stattfand, sichtlich zugesetzt. „Wir haben vor einigen Tagen sogar über eine Absage nachgedacht“, gestand Strieder.

Der ehemalige Ortsvorsteher ist Vorsitzender der Frohnhäuser Vereinsgemeinschaft, die den Feldtag veranstaltet, der alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Herbstmarkt stattfindet. Etwa 2500 Menschen waren vor zwei Jahren auf das Feld zwischen Dorf und Landesstraße gekommen. Und auch diesmal drängten sich den Tag über wieder genauso viele, schätzte Strieder, zwischen dem Acker, auf dem die Schlepper und landwirtschaftlichen Maschinen vorgeführt wurden, und den Zelten, an denen die Frohnhäuser ihre Gäste mit Essen und Getränken bewirteten.

Mehr als 200 Schlepper wurden an dem Tag vorgeführt – nicht nur aus Frohnhausen, sondern auch aus Nachbardörfern. Ein Teilnehmer war sogar mit seinem Schlepper aus Reiskirchen bei Gießen gekommen. In einem großen Schlepperkorso – „nicht viel kürzer als der Hessentagsfestzug“, scherzte Bernd Strieder als fachkundiger Moderator am Mikrofon – zeigte sich die ganze Vielfalt des Feldtags. „Das ist auch unser Erfolgsrezept: Wir zeigen nicht nur Oldtimer, sondern auch moderne Fahrzeuge. Groß und klein, alt und jung“, sagte Strieder.

In Themenblöcken wurde den Besuchern – Schlepperfreunden, Oldtimerfans, Landwirten und Familien mit Kindern – gezeigt, wie mühsam die Landwirtschaft früher war (Strieder: „Wenn man Strohballen gabeln musste, brauchte man nicht ins Fitnessstudio.“) und wie modern sie heute ist. 

So erfuhren die Zuschauer einiges über die Ernte, über Mäh- und Dreschtechniken, übers Maishäckseln und Strohpressen. Die Schlepper, die nicht an der Reihe waren, standen rund um den Acker mit Steckbriefen versehen. Hier blieb genug Zeit, um über Hersteller, Baujahr und PS zu fachsimpeln.

2500 Besucher beim 8. Feldtag in Frohnhausen

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